Angefangen hat alles mit unserer Idee. Bernd Dethlefs, Lehrer der Schule an der Gartenstadt, hat sie begeistert aufgegriffen: Schüler malen einen naturnahen Balkon oder Garten, so wie sie ihn sich wünschen. Herausgekommen sind fantasievolle Gemälde, die wir ab März bei uns ausstellen. Und natürlich möchten wir auch Bilder von WGW-Mitgliedern für unsere Galerie.
Haben Sie einen traumhaften Balkon mit Kräutern, bienenfreundlichen Blumen und Stauden, vielleicht sogar Beeren, Gemüse oder einen Nistkasten? Machen Sie ein oder mehrere Fotos, schicken es uns oder zeichnen Sie uns Ihren Wunschbalkon. Wie sollte er aussehen? Was darf nicht fehlen? Wir freuen uns auf viele Bilder unserer Mitglieder. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Gutscheine eines Pflanzenmarktes. Einsendeschluss: 30. Juni 2026. Kontaktdaten bitte nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Bilder an Christine Watz, Mitgliederservice: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de

Tipps für naturnahes Gärtnern
- Erde ohne Torf: Unbedingt auf 100 Prozent torffrei achten – zum Schutz der Moore und des Klimas und am besten in Bio-Qualität (Universal- oder auch Pflanzerde von „Neudorff“ etwa wird vom NABU unterstützt). Kompost-Erde gibt es bei den Recycling-Höfen, stadtreinigung.hamburg.de
- Bio-Qualität: Bio-Pflanzen kaufen, da andere mit Pestiziden gespritzt sind, Gift für die Natur. Nutzen Sie selbst auch keine Gifte. Falls Sie Blattläuse auf Balkonien haben, gibt es Alternativen: Absammeln oder stark verdünnte Seifenlauge einsetzen. Am besten ist es, ebenfalls natürliche Feinde von Blattläusen zu unterstützen (Marienkäfer, Ohrwürmer, Spinnen und Vögel).
- Bienenfreundliches: Achten Sie darauf, dass Pflanzen viel Nektar und Pollen haben: Frühblüher (etwa Krokus, Winterling, Lerchensporn), Kräuter (wie Borretsch, Kamille, Rotklee, Wildstauden (echtes Eisenkraut, Rundblättrige Glockenblume, Wegwarte) Wildblumen (Ringelblume, wilde Malve, Natternkopf).
Fast keinen Nektar haben: viele Zuchtrosen, Geranien, Petunien und Blumen mit gefüllten Blüten. - Wilde Ecke: Nicht nur im Garten, auch auf dem Balkon kann man eine „wilde Ecke“ stehen lassen. Im Garten wachsen dort Brennnesseln oder ein morscher Holzstapel dient als Insektenhotel. Das ist für viele Insekten lebenswichtig. Mini-Variante für den Stadtbalkon: Holzkiste, in die man Zweige und kleine Äste legt.
- Nisthilfen für Bienen und Vögel: Ein oder mehrere Vogelhäuser als Nisthilfe anbieten, da die Vögel in der Stadt immer weniger natürliche Nistplätze finden. Auch für Wildbienen findet sich auf dem Balkon Platz, der sonnig und regengeschützt ist.