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Baufieber in Meiendorf

Noch sieht unsere Wohnanlage in der Meiendorfer Straße 58 A-D wie viele andere Gebäude der 60er Jahre aus. Eine lange Häuserzeile mit zwei Etagen, vier Eingängen und Satteldach. Vor dem Gebäude ein gepflegter Grünstreifen, dahinter eine üppige Rasenfläche. Das wird sich in den kommenden Monaten jedoch komplett ändern, verrät die technische Sachbearbeiterin Eva Janta: „Im März wollen wir mit der energetischen Modernisierung unserer Wohnanlage beginnen, das Dachgeschoss zu acht Wohnungen ausbauen, und in einem späteren Abschnitt neun Reihenhäuser daneben bauen.“Denn das hintere Grundstück bietet genügend Platz für neuen Wohnraum und der grüne Charakter der Wohnanlage bleibt dabei erhalten.

So wird das Gebäude in der Meiendorfer Straße 58 A-D künftig aussehen: Im Dachgeschoss werden acht neue Wohnungen entstehen. Visualisierung: Brillux, Farbstudio Hamburg

Ein Projekt, mit dem wir gleich mehrere Bedürfnisse erfüllen. „Auf der einen Seite ist die Nachfrage nach familiengerechten Wohnungen in diesem Stadtteil in den vergangenen Jahren gestiegen“, sagt Vorstandsvorsitzende Christine Stehr. „Andererseits haben sich unsere Mitglieder in der Meiendorfer Straße sehnlichst die energetische Modernisierung ihres Zuhauses gewünscht.“

Im Frühjahr soll es losgehen: Modernisierung und dem Dachgeschossausbau. Dort, wo früher die Wäsche trocknete, finden künftig acht Wohnungen Platz. „Mit zwei bis zweieinhalb Zimmern und etwa 46 bis 60 Quadratmetern Wohnfläche“, ergänzt Eva Janta. Gebaut wird freifinanziert, trotzdem bleiben die Nutzungsgebühren bezahlbar. Die Investitionskosten für die Modernisierung belaufen sich auf rund 3,15 Millionen Euro, die zum Teil aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert werden, so dass wir mit der Modernisierungsumlage deutlich unter den gesetzlich möglichen acht Prozent bleiben.

Ansichten der Reihenhäuser: Eingangsseite, Terrassenseite und Giebel. Bauzeichnungen BFG Architekten