Das Netzwerk Nachbarschaft ruft Nachbarn dazu auf, sich bis zum 30. September für den Wettbewerb „Jede Wiese zählt!“ zu bewerben. Die fünf schönsten Projekte gemeinsamer Begrünungsaktionen von Haus-, Hof- und Straßengemeinschaften werden prämiert. In diesem Jahr wird dazu aufgerufen, sich stärker der Begrünung von Dächern (etwa Carports) oder Hausfassaden zu widmen. Für die schönsten Aktionen gibt es Geld- und Sachpreise sowie eine vom Künstler Janosch entworfene Plakette. Bewerben kann man sich beim Netzwerk Nachbarschaft.
Der NABU Naturgarten in Winterhude öffnet seine Türen einmal im Monat für Interessierte. Bei diesen Tagen der offenen Gartenpforte (März bis Oktober, sonntags, 11 bis 17 Uhr), kann man sich informieren: etwa am 14. Juni 2026 über das Thema „Uferrand bepflanzen und Feuchtwiesen“ oder am 13. September über „Lebensraum Totholz und Steinhaufen“ (nabu.de).
Lust auf einen Sommerflohmarkt? Dann kommen Sie am 21. Juni von 11 bis 16 Uhr in die Gartenstadt Wandsbek – zur WGW mit 15 Ständen und in über 100 Gärten der Gartenstadtsiedlung. Dort sind ebenfalls Flohmarktstände aufgebaut. Überraschend viele haben sich angemeldet und wollen ihre Flohmarkt-Schätzchen im Vorgarten oder Garten verkaufen. Anja Steffen organisiert mit Nachbarinnen und Nachbarn sowie der Unterstützung der Genossenschaft zum ersten Mal diesen „Gartenstadt-Flohmarkt“. Aktuell wird Werbung gemacht, damit viele Besucher kommen: in Social Media-Kanälen, auf Portalen und in Hamburger Medien. Trommeln Sie gern auch für den neuen Flohmarkt bei Freunden und Familie. Wir freuen uns auf viele Besucher!
Wir haben Anja Steffen aus dem Organisationsteam gefragt, wie die Idee des Flohmarktes entstand.
Frau Steffen, vor einiger Zeit haben Sie einen offenen Nachbarschaftstreff ins Leben gerufen, der sich regelmäßig im Saal der WGW trifft. Wie kam es dazu? Anja Steffen: „Wenn ich mit unserem Hund Jette unterwegs bin, klöne ich gerne mit Nachbarn. Und ich weiß, dass es in anderen Nachbarschaftstreffs Klön-Gruppen gibt. Also habe ich mir gedacht, das wäre doch auch was für uns. Zu schnacken gibt es immer was. Die WGW überlässt uns netterweise den Saal und wir treffen uns jeden dritten Montag im Monat von 17 bis 19 Uhr.“
Wie entstand dort die Idee für einen Flohmarkt im Sommer? Steffen: „Zuletzt habe ich in der Begegnungsstätte im Traberweg gearbeitet. Dort gab es regelmäßig eine gut besuchte Kleiderbörse. Ein Flohmarkt ist eben immer ein Magnet. Außerdem finde ich es schön, in der Gartenstadt ein Event anzubieten, das im Sommer stattfindet und vielleicht auch eine Tradition werden kann, wie der WGW-Adventsmarkt in der kühlen Jahreszeit.“
Wie sehen die Pläne für den Trödelmarkt am 21. Juni aus? Steffen: „Wir bekommen für Flohmarktstände die Fläche auf dem Parkplatz und der Terrasse der WGW. Uns schwebt deshalb vor, dass wir auch einen Flohmarkt der Gärten machen, wie ihn manche aus Langenhorn kennen. Schon in diesem Jahr wollen wir deshalb Mieter der Gartenstadt ansprechen, ob sie mitmachen wollen. Vielleicht werden es noch viel mehr… Unser Ziel ist es, am 21. Juni auch mit einem Gartenflohmarkt zu starten.“
Wie viele Interessenten haben sich angemeldet? Steffen: „105 Nachbarn machen in ihrem Garten oder Vorgarten einen Stand und 15 Verkaufssände gibt auf dem WGW-Parkplatz, wo hoffentlich viele Dinge ein zweites Leben bekommen. Ein Stand bietet auch Crepes und Getränke an.
Wie wollen Sie das neue Event, den „Gartenstadt-Flohmarkt“ bekannt machen? Steffen: „Um Werbung dafür zu machen, sprechen wir mit vielen Menschen, haben Flyer verteilt und informieren Medien, Nachbarschaftsportale wie nebenan.de und verbreiten es auf Social Media Kanälen.“
Wie findet man die jeweiligen Gärten bzw. die Flohmarktstände? Für die Flohmarktbesucher wird ein Plan gestaltet sowie ein QR-Code, damit man sieht, welche Bewohner mitmachen bzw. wo man Stände in den jeweiligen Gärten finden kann und durchs Gartentüchen darf. Außerdem soll an den jeweiligen Eingängen auch zusätzlich Hinweisschilder angebracht werden.
Bei Fragen, wenden sich Standbetreiber bitte ans Organisationsteam: flohmarkt.gartenstadt@t-online.de
Anja Steffen (li.) und Sabine Sielck organisieren mit anderen Gartenstädtern den Flohmarkt in der Gartenstadt, am 21. Juni von 11 bis 16 Uhr. flohmarkt.gartenstadt@t-online.de Foto: Hermann Jansen
Angefangen hat alles mit unserer Idee. Bernd Dethlefs, Lehrer der Schule an der Gartenstadt, hat sie begeistert aufgegriffen: Schüler malen einen naturnahen Balkon oder Garten, so wie sie ihn sich wünschen. Herausgekommen sind fantasievolle Gemälde, die wir ab März bei uns ausstellen. Und natürlich möchten wir auch Bilder von WGW-Mitgliedern für unsere Galerie.
Haben Sie einen traumhaften Balkon mit Kräutern, bienenfreundlichen Blumen und Stauden, vielleicht sogar Beeren, Gemüse oder einen Nistkasten? Machen Sie ein oder mehrere Fotos, schicken es uns oder zeichnen Sie uns Ihren Wunschbalkon. Wie sollte er aussehen? Was darf nicht fehlen? Wir freuen uns auf viele Bilder unserer Mitglieder. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Gutscheine eines Pflanzenmarktes. Einsendeschluss: 30. Juni 2026. Kontaktdaten bitte nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Bilder an Christine Watz, Mitgliederservice: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de
Tipps für naturnahes Gärtnern
Erde ohne Torf: Unbedingt auf 100 Prozent torffrei achten – zum Schutz der Moore und des Klimas und am besten in Bio-Qualität (Universal- oder auch Pflanzerde von „Neudorff“ etwa wird vom NABU unterstützt). Kompost-Erde gibt es bei den Recycling-Höfen, stadtreinigung.hamburg.de
Bio-Qualität: Bio-Pflanzen kaufen, da andere mit Pestiziden gespritzt sind, Gift für die Natur. Nutzen Sie selbst auch keine Gifte. Falls Sie Blattläuse auf Balkonien haben, gibt es Alternativen: Absammeln oder stark verdünnte Seifenlauge einsetzen. Am besten ist es, ebenfalls natürliche Feinde von Blattläusen zu unterstützen (Marienkäfer, Ohrwürmer, Spinnen und Vögel).
Bienenfreundliches: Achten Sie darauf, dass Pflanzen viel Nektar und Pollen haben: Frühblüher (etwa Krokus, Winterling, Lerchensporn), Kräuter (wie Borretsch, Kamille, Rotklee, Wildstauden (echtes Eisenkraut, Rundblättrige Glockenblume, Wegwarte) Wildblumen (Ringelblume, wilde Malve, Natternkopf). Fast keinen Nektar haben: viele Zuchtrosen, Geranien, Petunien und Blumen mit gefüllten Blüten.
Wilde Ecke: Nicht nur im Garten, auch auf dem Balkon kann man eine „wilde Ecke“ stehen lassen. Im Garten wachsen dort Brennnesseln oder ein morscher Holzstapel dient als Insektenhotel. Das ist für viele Insekten lebenswichtig. Mini-Variante für den Stadtbalkon: Holzkiste, in die man Zweige und kleine Äste legt.
Nisthilfen für Bienen und Vögel: Ein oder mehrere Vogelhäuser als Nisthilfe anbieten, da die Vögel in der Stadt immer weniger natürliche Nistplätze finden. Auch für Wildbienen findet sich auf dem Balkon Platz, der sonnig und regengeschützt ist.
Etwa 12,8 Millionen Euro investiert die Genossenschaft 2026 in Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungsbestands. Viel Geld fließt in zwei große Projekte in Eidelstedt und Bramfeld, die bereits laufen und gut vorangekommen sind.
Bengelsdorfstraße 12-16 mit neuem Dach, gedämmter Fassade und neuen Fenstern. Foto: Hermann Jansen
Mini-Kraftwerke für Balkone Fortschritte gibt es bei der energetischen Modernisierung des Gebäudes Bengelsdorfstraße 12-16. Ziel ist es, die neungeschossige Wohnanlage in Bramfeld auf den KfW-55-Standard zu bringen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu erhöhen. Inzwischen ist fast die gesamte Fassade gedämmt, das Dach erneuert, alle Fenster der 81 Wohnungen sind ausgetauscht sowie die Balkone zur Hälfte modernisiert. „Jetzt fehlen noch die Brüstungsgeländer“, sagt Philipp Wengler, technischer Sachbearbeiter. Wobei sich die Mitglieder in diesem Punkt noch auf ein besonderes Extra freuen dürfen: Als Goodie erhält jede Wohnung eine Photovoltaik-Anlage für den Balkon. „Die Wohnanlage hat dafür die optimale Ausrichtung“, erklärt Wengler. So kann jedes Balkon-Kraftwerk „je nach Wetterlage zwischen 400 bis 600 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren, den die Bewohner selbst nutzen können“. Zusammen mit der Photovoltaik-Anlage für Mieterstrom, die in den kommenden Wochen aufs Dach montiert wird, senkt das den CO2-Ausstoß enorm und spart Geld.
Nach einer witterungsbedingten Unterbrechung im Winter folgte als nächstes der zweite Bauabschnitt: der Abschluss der Fassadenarbeiten, der Abbau des Gerüsts sowie die Umgestaltung der Hauseingänge und Erweiterung der Aufzüge, die künftig bereits im Erdgeschoss starten. Bisher ging es erst ab dem Hochparterre mit Aufzug nach oben. Parallel dazu wird die Anlage auf Fernwärme vorbereitet, inklusive neuer Technik im Keller und einem hydraulischen Abgleich der Heizungen. Im Inneren geht es auch noch weiter – mit der Modernisierung der Bäder und Stränge. Als i-Tüpfelchen bekommt die Sünnenklock an der Fassade ihren Zeiger.
Wildacker 14-20: Der nächste Wohnkomplex, bei dem die Arbeiten im Frühjahr beginnen. Foto: WGW
Ein Gebäude nach dem anderen Das Projekt in Eidelstedt schreitet weiter voran. Dort modernisieren wir seit 2023 ein Haus nach dem anderen. Voriges Jahr waren es mehrere auf einen Streich: So wurden unter anderem im Gebäude Wildacker 2-12 die Kellerdecken und Fassaden gedämmt sowie zwei Dächer instandgesetzt. „Trotz anfänglicher Verzögerung hat alles nach Plan geklappt“, freut sich Uwe Dedek. Diese Baumaßnahmen wurden vor kurzem beendet.
Am Haus 21-25 wurde bis Oktober vergangenen Jahres die Fassade repariert und „an den Balkonen und dem straßenseitigen Giebel als Feuchtigkeitsschutz eine neue Beschichtung aufgebracht“, erklärt Uwe Dedek, technischer Sachbearbeiter. Schon im letzten Sommer wurde das Gebäude Wildacker 39-45 mit der Erneuerung der Wege fertiggestellt.
Vogelfreundliche Fassade Als nächstes starten im Frühjahr die Arbeiten an den beiden Häuserblöcken 14-20. Auch dort sollen bis Ende 2026 die Dächer neu gedeckt, Kellerdecken und Fassade gedämmt sowie Fenster im Treppenhaus energetisch modernisiert werden. Die WGW testet hier etwas Neues. Uwe Dedek: „In die Wärmedämmverbundfassade werden wir erstmals Nistkästen für Spechte integrieren.“ Die Vögel sollen so vom „Höhlenbau“ im Dämmmaterial weggelockt werden. Damit haben wir dann auch für unsere gefiederten Nachbarn ein Wohnungsangebot.
Weitere Arbeiten 2026
Erich-Ziegel-Ring 50-52: Heizungsanlage erneuern
Grotenbleken 7-11, Wilhelm-Bauche-Weg 2-4: Fenster modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung
Traberweg 24 E, 26-28A, 30, 36-38: Treppenhäuser instandsetzen, Haustür modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung … und noch viele weitere Modernisierungen und Instandhaltungen in den Wohnanlagen
Wir starten mit unserer neuen Umwelt-Serie „So geht‘s besser“, in der wir kurze Tipps geben, wie Sie mit einem noch grüneren Fußabdruck durchs Jahr kommen. Sie haben auch gute Vorschläge? Dann schreiben Sie uns und wir teilen Ihre Ideen mit allen Mitgliedern.
SO GEHT’S BESSER
Aktiv sein: „Grünpate“ kann werden, wer keinen Balkon hat und sich ehrenamtlich um kleine städtische Flächen kümmern will, zum Beispiel dort Wildblumen für Magerwiesen sät. Kontaktieren Sie dafür das Bezirksamt: strassengruen@wandsbek.hamburg.de. In Wandsbek etwa gibt es ca. 600 Grünpaten.
Bienenfutter: So schön wie um diesen Baum in der Gartenstadt könnte es überall aussehen, wenn es noch mehr Grünpaten gäbe. Foto: WGW
Ausmisten beim Frühjahrsputz: Statt scharfer Reinigungsmittel besser natürliche Mittel wie Essig und Zitrone fürs Putzen verwenden. Beim Entsorgen von Kleidung oder Gegenständen aus dem Haushalt immer überlegen, den Dingen ein „zweites Leben“ zu schenken, etwa durchs Verschenken, abgeben bei stilbruch.de oder auf dem Flohmarkt verkaufen.
Altglas entsorgen: Das Altglas bitte sortiert und ohne Deckel in die entsprechenden Container einwerfen. Bitte keine Flaschen auf die Container stellen und keinen Müll dort ablegen.
Foto: WGW
Sie haben auch einen Umwelttipp, über den Sie andere Mitglieder informieren wollen? Dann schreiben Sie uns: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de
Lust auf einen Sommerflohmarkt? Dann kommen Sie am 21. Juni in die Gartenstadt Wandsbek. In über 100 Gärten haben die Mieter und Nachbarn Flohmarktstände aufgebaut: von 11 bis 16 Uhr. Startpunkt ist auf dem Parkplatz der WGW mit weiteren 15 Ständen. Dort gibt es auch einen Lageplan der Gartenstadt und der teilnehmenden Gartenbesitzer. Außerdem sind Schilder an allen Gartentürchen oder Eingängen angebracht, damit Besucher genau wissen, wo sie Flohmarktschnäppchen finden können. Organisiert wird dieses besondere Event, das zum ersten Mal stattfindet, von Anja Steffen und vielen engagierten Nachbarinnen und Nachbarn sowie der Unterstützung der Genossenschaft WGW.
Der Spielmannszug für 2026 ist bereits gebucht, also können Sie sich schon mal den Termin im Kalender eintragen: Am 3. November findet der WGW-Laternenlauf 2026 statt. Los geht es wieder etwas früher, damit mehr Zeit zum Aufwärmen ist: Ab 17.30 Uhr treffen wir uns auf dem Parkplatz der WGW. Ab 18.45 Uhr ziehen die Musiker der Show- und Marchingband 2000 eV aus Barsbüttel mit uns durch die Gartenstadt.
Auch unser Adventsmarkt im Dezember ist auf dem Weg zu einer WGW-Tradition zu werden: Der nächste Adventsmarkt 2026 findet am 8. Dezember statt, wieder draußen auf dem Parkplatz unserer Geschäftsstelle: von 16 bis 19 Uhr. An den WGW-Stände verkaufen wir leckere Waffeln, Grillwürste, Glühwein und Punsch. 2025 gab es auch einen Stand von Mitgliedern mit Zuckerwatte und Tee aus Europa. Mal sehen, wer in diesem Jahr mit einem Stand dabei ist. 2025 gab es acht Mitglieder, die Last-Minute-Geschenke angeboten haben: Selbstgemachtes und Weihnachtliches, Dekoratives und Kuscheliges, Blumiges und Süßes.
Wer Interesse an einem Stand hat, kann sich gerne im Mitgliederservice melden: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de, Telefon 040 696959-51. Gibt es mehr Interessenten als vorhandenen Platz, entscheidet das Los.
Tschüss Papierflut! Willkommen WGW-Portal! Mitglieder, die unser Portal bisher nicht genutzt haben, sollten jetzt mehr als einen Blick auf unsere Website werfen und sich unbedingt im Portal anmelden, denn wir weiten unseren Online-Service aus.
Seit Frühling 2023 können Mieterinnen und Mieter unser WGW-Portal nutzen, um einen Überblick über ihren monatlichen Energieverbrauch zu bekommen. Das gilt für alle, die von der WGW ihre Heizkostenabrechnung erhalten. Damit wird es leichter Kosten zu sparen und auch das Klima zu schützen. Genau das ist auch Ziel der Heizkostenverordnung. In diesem Jahr gehen wir den nächsten Schritt beim Online-Service: Ab jetzt liegen auch die Betriebskostenabrechnungen 2024 für Mieterinnen und Mieter in unserem im WGW-Portal vor. Die Abrechnungen ab 2022 sind ebenfalls dort im Archiv.
Im kommenden Jahr wird dann die Betriebs- und Heizkostenabrechnung 2025 in ersten Linie digital zur Verfügung stehen. Damit werden nicht nur Papierkosten und Arbeit für tausende von Briefen gespart. Und ist die Abrechnung verlegt, kein Problem, online kann man sie jederzeit einsehen und herunterladen. Nach und nach kommen künftig weitere digitale Angebote dazu: Momentan ist es schon möglich, über das Portal eine Mietbescheinigung zu erhalten. Auch Formulare für die Kündigung, eine Adressänderung oder Info über eine Kontoverbindung sind hinterlegt. Geplant sind demnächst Genehmigungen, etwa für Hundehaltung und vieles mehr.
Melden Sie sich am besten noch heute an, falls Sie das bisher nicht gemacht haben: Über unsere Website gartenstadt-wandsbek.de kommen Sie auf der Startseite zum Button WGW-Portal. Dort finden Sie auch die häufigsten Fragen und Antworten unter FAQ. Registrieren können Sie sich mit Ihrem Registrierungscode den Sie von uns mit der Post erhalten haben.
Strahlende Augen und warme Hände: Der traditionelle WGW-Laternenumzug brachte Anfang November wieder einmal viele Nachbarn zusammen. Mit Show- und Marching Band, Kinderpunsch, Glühwein und leuchtenden Laternen ging es fröhlich durch die Abenddämmerung der Gartenstadt.
Der Parkplatz an der Geschäftsstelle ist rappelvoll. Anstatt der WGW-Autos stehen hier heute aber Eltern, Großeltern und Kinder zusammen. In der Hand wahlweise dampfenden Becher, knackige Würstchen und Laternen. Die Aufregung ist fast mit den Händen greifbar. Dann endlich nähern sich aus der Ferne langsam die blauen Blinklichter eines Polizeiwagens. Stadtteilpolizist Wolff steigt aus – sein erster Einsatz dieser Art. Wolff ist neu im Revier, neu in der Gartenstadt. „Das ist ja ein richtiges Großereignis hier“, sagt er staunend und hilft, die Straße frei zu halten.
Genau zur richtigen Zeit! Die Show- und Marching Band 2000 rückt an. Noch ist sie nicht zu sehen, aber zu hören. Ein Raunen geht durch die Reihen, die Kleinen wippen ungeduldig von einem Bein aufs andere. Seit Tagen fiebern viele auf diesen Moment hin. Endlich die Laternen ausführen!
Und wie immer steckt in ihnen jede Menge Herz. Mitgliedervertreterin Karla Burde hat mit Tochter und Enkeln ein ganzes Recycling-Laternenprojekt gestartet – aus Papptellern wurden ein leuchtender Regenschirm, ein Fliegenpilz und sogar eine Sonne. Renate Cédl hingegen setzte auf Wolle und Häkelnadel: „Es steht ja nirgends, dass eine Laterne aus Papier sein muss.“ Susanne Feddern entschied sich dagegen aus purer Not fürs Basteln – Enkelin Lea (4) wollte eine Schnecke. „Gab es nicht. Also haben wir’s eben selbst gemacht.“
Andere wiederum konnten es einfach kaum abwarten. Joana und Zaahyra etwa. „Voriges Jahr waren sie noch zu klein“, erzählt ihre Mutter. Dieses Jahr aber durfte sogar Schwesterchen Rihana mit ihren acht Monaten mit – im Kinderwagen. Für Aissatu Dialo-Hachimi war es selbst eine Premiere als Erwachsene: Als Kind aus der Genossenschaft kannte sie den Umzug – war aber nie in der Nähe, um dabei zu sein. „Jetzt wohne ich selbst hier. Und ehrlich: Ich habe mich fast so gefreut wie die Kinder.“
Während die Jüngsten ihre Laternenstangen kaum aus der Hand geben wollen, sind Eliah und Louca mit ihren elf Jahren inzwischen offiziell in der „Wir sind jetzt zu cool für Laternen“-Phase angekommen. Trotzdem sind sie dabei, schließlich wissen sie, dass hier richtig was los und der Kinderpunsch echt lecker ist. Auch unsere ehemaligen Aufsichtsrätinnen Dagmar Bossow und Corinna König-Linek hatten auf jegliches leuchtende Accessoire verzichtet. „Wir strahlen von innen“, sagen sie lachend.
Dann setzt sich Zug in Bewegung, einmal kreuz und quer durch die Gartenstadt. Die Musik des Spielmannszuges trägt weit – Laternenlieder wechseln sich ab mit Klassikern von Queen, Neil Diamond oder Elvis. Die Melodien locken Nachbarinnen und Nachbarn aus ihren Häusern. Türen öffnen sich, es wird gewinkt, gelacht, mitgeklatscht. Man kennt sich, und wenn nicht, kennt man sich spätestens jetzt.
Am Ende bleibt das Gefühl, das jede Tradition lebendig hält: Schade, dass es schon vorbei ist. Aber die gute Nachricht: Nach dem Umzug ist vor dem Umzug am 3. November 2026. Und aufs nächste Jahr freuen wir uns jetzt schon!
Fotogalerie im internen Bereich unter „Mitglieder“, WGW in Bildern
Gute Leute kommen nach oben – bei der WGW sogar wortwörtlich. In Kooperation mit der Maler- und Lackiererinnung Hamburg und dem Farben- und Lackhersteller Brillux starteten Ende September Auszubildende mit der Arbeit an der Sonnenuhr in der Bengelsdorfstraße, unserer „Sünnenklock am Sünnenhuus“. Hoch oben im neunten Stock.
Info-Stand, Grillstation, einladendes Zelt mit Tischen und Bänken: Die Kulisse erinnerte an ein kleines Richtfest, zu dem die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Projektbeteiligte eingeladen waren. Und das hatte einen guten Grund. „Der erste große Bauabschnitt unserer Modernisierung ist geschafft, und wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Unterstützung“, eröffnete Vorstandsvorsitzende Christine Stehr in ihrer Begrüßung.
Höhepunkt des Nachmittags: Die Gäste durften den Startschuss für das künftige Schmuckstück ihres Hauses miterleben. „Das Gebäude hat eine exakte Nord-Süd- Ausrichtung und einen noch sehr schmucklosen, dabei aber sehr prominenten, sonnigen Südgiebel, der täglich hunderten von U-Bahn-Fahrerinnen und Fahrern auf ihren Wegen ins Auge fallen dürfte“, sagte Christine Stehr. So entstand bei der Planung des Modernisierungsprojekts die Idee für die „Sünnenklock für unser Sünnenhuus“ – ein außergewöhnliches Stück Kunst am Bau. Moin in Sprachen aus aller Welt Die genaue Uhrzeit lässt sich daran zwar nicht ablesen, dafür sorgt sie aber garantiert für ein Lächeln.
Statt Ziffern sind auf der Sonnenuhr freundliche Begrüßungsformeln zu sehen – „in Sprachen, die für unsere Mitglieder in diesem Haus eine Bedeutung haben und die in den Betrieben gesprochen werden, die tagtäglich für uns im Einsatz sind.“ Nur, wie bringt man ein solches Kunstwerk in dieser Größe und in schwindelerregender Höhe an die Wand? Das erklärte Dirk Prilipp, Farbdesigner im Brillux-Farbstudio Hamburg, den Auszubildenden ausführlich anhand einer Grafik. Unter den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern war auch WGW-Auszubildende Elham Hassansadeh (Foto unten). Bei angehenden Immobilienkaufleuten stehen solche Arbeiten nicht auf dem Lehrplan – gerade das machte für sie aber den Reiz aus: „Das ist so ein spannendes Projekt, diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen.“
Azubis in Aktion Insgesamt beteiligten sich sieben Auszubildende aus verschiedenen Betrieben an dem außergewöhnlichen WGW-Projekt. Auch das Bauunternehmen August Prien –federführend für die Fassadenarbeiten im Rahmen der energetischen Modernisierung –brachte neben vielen Informationen zur Ausbildung im Bauhauptgewerbe zwei ihrer Auszubildenden mit, die den Künstlern interessiert über die Schulter schauten. Die Aktion war zudem Teil der Reihe „Hamburger Talente“, die Brillux Hamburg vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Nachwuchskräfte zu fördern, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen – und ihnen Erfahrungen zu bieten, die im Ausbildungsalltag selten sind. „Im Handwerk gibt es so coole Berufe“, meinte Andreas Weißling, technischer Berater bei Brillux. „Das muss man auch einmal zeigen.“
Max Nagel (Foto unten) hatte dazu schon mehrfach Gelegenheit. „Ich habe schon mehrere Seminare von Brillux besucht“, erzählte der angehende Maler und Lackierer im dritten Lehrjahr bei der Malerei Peters in Schleswig-Holstein. Dass sein Betrieb ihn regelmäßig für solche Projekte freistellt, weiß der 18-Jährige sehr zu schätzen. Für die Sonnenuhr wurde er von seiner Ausbilderin vorgeschlagen – und war sofort begeistert: „Fassaden machen wir sonst selten.“
Für Necirwan Hakbilen (Foto unten) hingegen wird genau das irgendwann zu seinem Berufsbild gehören. Der 22-Jährige macht beim Hamburger Malereibetrieb Hubert Jürgens eine Ausbildung in Energieeffizienz und Gestaltungstechnik – ein neuer Berufszweig. Im Norden ist er bislang der Einzige, für die Berufsschule muss er nach Frankfurt. „Ich bin der Pilot-Azubi.“ Das Sonnenuhr-Projekt passte perfekt zu seiner Ausbildung, trotzdem war er überrascht, dass er mitmachen durfte. „Ich habe erst vor zwei Monaten angefangen“, erzählte er begeistert, „und ich bin so dankbar, dass mir mein Betrieb das ermöglicht hat.“ Insgesamt zwei Wochen waren die Auszubildenden an der Fassade im Einsatz – voller Motivation, Enthusiasmus und mit großem Talent! Und das kann man inzwischen schon von weitem sehen.
Fotos: Hermann Jansen
Für ihren Einsatz bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden – vor allem bei den Azubis und ihren Ausbildungsbetrieben: Lea Brosch, Farbwechsel GmbH & Co. KG Necirwan Hakbilen, Hubert Jürgens Malereibetrieb GmbH & Co. KG Elham Hassansadeh, WGW eG Sebastian Hegger, Brillux GmbH & Co. KG Sof¡an Ismail, Holger Jentz Malermeister GmbH Harutyun Mikayelyan, Firma G-Colors Max Nagel, Malerei Peters GmbH & Co. KG
Im Notfall zählt jede Sekunde – und oft entscheidet das richtige Verhalten über Leben und Tod. Um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, hat unser WGW-Team eine Erste-Hilfe-Auffrischung erhalten. Ausbilder des Arbeiter-Samariter-Bundes haben uns die „Rettungskette“ gezeigt, das Verhalten bei Unfällen. An Dummies haben wir dann in zwei Teams lebensrettende Sofortmaßnahmen geübt. „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten zuletzt bei der Führerscheinprüfung mit Erste Hilfe zu tun. Höchste Zeit also für eine Auffrischung“, sagte Vorstand Eduard Winschel. „Denn im Ernstfall müssen die Handgriffe sitzen.“
Wann haben Sie zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht? Wissen Sie noch, was die stabile Seitenlage ist? Wenn nicht, wird es Zeit.
Wie man am besten einen Motorradhelm bei einem Verletzten abnimmt, auch das lernt man in einem Erste-Hilfe-Kurs. Fotos: WGW
Wissen, das Leben retten kann:
Verhalten bei Verkehrsunfällen
Die Rettungskette
Notruf richtig absetzen (112)
Stabile Seitenlage
Versorgung von Wunden und Verletzungen
Herz-Lungen-Wiederbelebung (mit und ohne AED, das heißt automatisierter externer Defibrillator)
Herz-Lungen-Wiederbelebung am Dummie: Im Notfall zählt nicht nur Technik, sondern auch Routine und Selbstvertrauen.