Telefonisch nicht erreichbar

Am Freitag, 27. Mai 2022 sind wir telefonisch nicht erreichbar. Schicken Sie uns gerne eine E-Mail mit Ihrem Anliegen. Ab Montag, 30. Mai, sind wir telefonisch wieder während der Öffnungszeiten für Sie da.

In dringenden Fällen erreichen Sie unseren Notdienst unter der Nummer 040-345 110.

Ihre WGW

Gewinnspiel: Findet 10 Fehler!

Im Bild entdeckt Ihr mehr als zehn Fehler, gemeint sind Verhaltensweisen von Mietern, die rücksichtslos gegenüber anderen Menschen sind – ob im Mietshaus oder der Grünanlage. Manche sind sogar gefährlich, andere nicht umweltfreundlich. Welche Beispiele sind es in unserem Bild? Viel Spaß beim Suchen!

Wer mindestens 10 Fehler im Wimmelbild findet, kann Preise gewinnen. Die Stadtreinigung Hamburg hat uns tolle Sachen dafür vorbeigebracht. Druckt das Bild aus oder macht ein PDF daraus, kringelt die gefundenen 10 Fehler ein und schickt es uns per Post oder online (christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de). Vergesst Eure vollständigen Kontaktdaten nicht. Wir freuen uns auf Eure Lösungen.

Das geht gar nicht… Die ganz Schlauen unter Euch finden sogar 15 Fehler, wetten? Illustration: Detlef Surrey




Lastenräder in Eilbek

Als weiteren WGW-Beitrag zum Klimaschutz wurde die erste E-Lastenrad-Station in Eilbek am 20. April in Kooperation mit den Anbieter sigo aus Darmstadt eröffnet. Die E-Bikes können von Mitgliedern und Anwohnern ausgeliehen und auch 30 Minuten vorher reserviert werden. Wie die Anmeldung per App funktioniert kann man auf der Website von sigo nachlesen. Bilder von der Eröffnung zeigt unsere Fotogalerie.

Die Dachziegelbande

Jugendbuchautor Thomas J. Hauck liest im WGW-Gemeinschaftssaal ein Kapitel seines Buchs Der Mann mit dem Raben – Die Dachziegelbande. In seinem Roman geht es um fünf Stadtkinder, die sich „Dachziegelbande“ nennen und gemeinsam viele Abenteuer erleben. Die Lesung im Saal der WGW-Geschäftsstelle, Gartenstadtweg 81, findet im Rahmen des Hamburger VorleseVergnügens am 28. Juni um 10 Uhr statt. Drei Schulklassen sind für den Termin bei uns angemeldet.

Mehr Infos: Hamburger VorleseVergnügen.

Alles neu macht der Mai

In diesem Jahr brauchen wir vorher kein schriftliches Umlaufverfahren und später im Jahr eine „Light Version“, denn die Ordentliche Vertreterversammlung findet endlich wieder wie gewohnt statt. Diesmal treffen wir uns am 19. Mai um 18 Uhr im Musiksaal des Besenbinderhofes. Wegen der Corona-Lage haben wir uns für einen externen Veranstaltungsort entschieden, da wir dort mehr Platz haben. Natürlich gibt es auch ein entsprechendes Schutzkonzept. Die Einladung sowie die Tagesordnung der Ordentlichen Vertreterversammlung 2022 und die Kandidaturen können Sie hier einsehen.

Ordentliche Vetreterversammlung im November 2021.
Foto: Hermann Jansen

Gesucht, gefunden

Zum 25-jährigen Jubiläum der Wohnanlage im Traberweg haben die Kinder Osternestchen mit Hasen und Eiern gesucht und wurden fündig. Wie glücklich sie waren, das sah man ihren Gesichtern an. Ihre Eltern haben am 12. April den ein oder anderen bunten Frühlingsgruß – Hornveilchen, Glockenblumen oder Tulpen – in der Wiese und dem Spielplatz entdeckt und später auf ihrem Balkon eingepflanzt.

Fotos: Hermann Jansen

Vermietung läuft

Es ist soweit: Für Mitglieder haben wir im März mit dem Vertrieb unserer neun Wohnungen im Reihenhaus-Stil im Starckweg in Meiendorf begonnen. Die Fenster sind eingebaut, aktuell läuft der Innenausbau: Die Wände werden verputzt, die Installationen beginnen. Wir sind optimistisch, dass einem Bezug im Herbst nichts im Wege steht. Informationen zum Neubau finden Sie unter der Rubrik „Wohnen“.

Wenn Sie Interesse an einer Wohnung mit Blick aufs Naturschutzgebiet Stellmoorer Tunneltal haben, melden Sie sich gerne per E-Mail bei Britta Elfers: britta.elfers@gartenstadt-wandsbek.de

Visualisierung: Brillux, Farbstudio Hamburg

Hobbygärtner aufgepasst!

Wer hat artenreich bepflanzte Balkone, auf die Vögel, Bienen und Schmetterlinge fliegen und Gärten, in denen auch Igel, Würmer und Krabbeltierchen ein
Plätzchen finden? So ein Schlaraffenland für Tiere haben Sie bereits oder möchten Ihr Grün in diesem Jahr so gestalten? Dann machen Sie doch noch bei unserer Aktion mit.

Und so geht’s: Verschönern Sie ihre Beete, Kübel und Kästen mit Biokräutern, Wildblumen, heimischen Sträuchern oder Gemüse und schaffen einen gepflegten Naturgarten. Fotografieren Sie Ihre Natur in der Stadt und schicken uns bis 30. September 2022 Fotos per E-Mail: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de.

Unter den Einsendern mit schönen, naturnahen Balkonen und Gärten suchen wir die Besten aus und schenken diesen Mitgliedern Gutscheine einer Gärtnerei – für die nächste Garten- und Balkonsaison.

So gestalten Sie ein Buffet für Tiere
Einsteiger-Tipps für eine Oase in der Stadt finden Sie beim NABU, BUND Naturschutz oder der Deutschen Umweltstiftung.

Torf frei
Wer die Umwelt schützt, greift zu torffreier Erde (nabu.de/torffrei). Denn der Abbau von
Torf entwässert Moore, Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid werden in die Atmosphäre freigesetzt und der Lebensraum vieler Tiere sowie Pflanzen zerstört. Am besten ist Erde in Bioqualität. Nutzen kann man auch Komposterde aus Hamburgs Grünabfällen, die man bei den Recyclinghöfen der Stadtreinigung erhält.

Querbeet
Bei der Auswahl der Pflanzen für naturnahe Oasen dürfen Sie in die Vollen greifen. Eine gute Mischung sind Wildblumen (wie Ringelblumen, Arnika, Wiesen-Flockenblume, Wilde Malve) und Kräuter (etwa Minze, Oregano, Kapuzinerkresse, Thymian, Zitronenmelisse, Rosmarin, Salbei) sowie Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten und Paprika. Auch kleine Sträucher sind etwas für den Balkon, etwa Himbeeren. Dann haben Sie ebenfalls etwas zum Naschen, nicht nur die Bienen und Schmetterlinge. Tipp: Gefüllte Blüten bei Blumen sollte man meiden, da sie keinen Pollen mehr und fast keinen Nektar für die Insekten bieten.

Liebe Balkongärtner, nicht vergessen: Blumenkästen auf die Innenseite der Brüstung hängen und sturmsicher befestigen! Unter nabu.de, Stichwort „Pflegeleichte Gärten“ gibt es viele Tipps für naturnahe Balkone und Gärten sowie „Pflanzen statt Schotter“. Unter „Wildblumen für Insekten“ bekommen Sie eine Liste mit den verschiedenen Blumenarten und deren Blütemonaten.

Wassertränke
An heißen Sommertagen finden Vögel und Insekten nur schwer Wasser. Das lässt sich einfach ändern: Sie freuen sich über Wasser in einem alten Keramikuntersetzer oder ausrangierten Suppenteller, in dem saubere Kieselsteine, Muscheln oder Holz liegen.
Wichtig: Damit sich keine Parasiten und Krankheitserreger ausbreiten können, müssen die Tränken täglich heiß ausgespült.

Brutplatz
Ob Balkon oder Terrasse: Für ein Vogelhäuschen ist immer Platz. Jede Art hat ihre eigenen Ansprüche, bezogen auf Größe und Öffnung. Wer einen Garten hat, pflanzt am Besten eine Wildrosenhecke (Hundsrose) oder andere heimische Wildsträucher wie Schneeball, Holunder, Weißdorn, Schlehe oder Sanddorn. Sieht schön aus, bietet Amsel & Co. Brutplätze und Schutz sowie Bienen und Faltern Nahrung. Vorsicht: In gedämmte Fassaden dürfen Sie nicht bohren!
Infos: nabu.de, unter „Lebensraum Hecke“ und „Wildsträucher“.

Bienenhotel
Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Ihnen kann man mit Nisthilfen helfen. Kostenlose Bauanleitungen gibt’s online. Platzmangel? Kein Problem: Einigen Arten reicht ein großer Blumentopf voll Sand oder eine sandige Stelle im Garten. Infos und Anleitung zum Bau etwa auf nabu.de, Suchbegriff „Insekten-Nisthilfe“, oder bund.de, Stichwort „Nisthilfen“. Aufgepasst! Gedämmte Häuserfassaden dürfen nicht angebohrt werden.

Mähroboter
Die Helfer sind für Igel und andere kleine Gartentiere sehr gefährlich. Denn die Sensoren erkennen sie nicht als Hindernis und überfahren sie. Wer Mähroboter einsetzen möchte, sollte die Maschinen nur unter Aufsicht und nie in der Dämmerung und nachts laufen lassen. Zu dieser Zeit sind etwa Igel auf Futtersuche. Mehr Infos etwa auf lbv.de, Stichwort Rasenroboter.

Ohne Gift
Beim Gärtnern haben Pestizide nichts verloren. Wie Sie Pflanzen schützen und widerstandsfähig machen, Schädliche und Krankheiten bekämpfen können, etwa durch Vorbeugen oder Mischkultur, darüber finden Sie Tipps auf nabu.de, unter „Giftfrei gärtnern“.

So stellt sichv unser Mitglied Michael von Borstel einen naturnahen Garten und Balkon vor, der etwa Bienen und Schmetterlinge sowie Vögel und Igel anzieht.
Aquarellgemälde: Michael von Borstel, Foto Startseite: WGW

Mitglieder statt Bodybuilder

Im ehemaligen Fitness-Studio im Wildacker 47 geht es wieder kräftig zur Sache. Der Gewerberaum wird fit gemacht für einen neuen Nachbarschaftstreff mit Servicebüro und zwei neue Gästewohnungen.

Schon 13 Jahre ist es her, da feierten wir im Wildacker 4 die Eröffnung unseres Eidelstedter Servicebüros und Nachbarschaftstreffs. Bald wird das Inventar eingepackt. „Wir ziehen um“, verkündet Abteilungsleiter Matthias Demuth, „und zwar in den ehemaligen Gewerberaum im Wildacker 47.“ Etwa 300 Meter entfernt. Nachdem der Betreiber des Fitness-Studios 2017 die Pforten schloss und kein passender Nachmieter gefunden wurde, entschloss sich die Genossenschaft, die Fläche selbst zu nutzen. Die Mitglieder dürfte das freuen. Denn die insgesamt 250 Quadratmeter bieten Potenzial, wie die Umbaupläne zeigen.

Im vorderen Bereich soll der Nachbarschaftstreff entstehen, wie bisher in Kombi mit dem Servicebüro auf 120 Quadratmetern. Für Gemeinschaftsaktionen ist damit doppelt so viel Platz wie bisher vorgesehen. Etwa ein Drittel der Fläche wird mit Glaswänden für Büro und Besprechungsraum abgeteilt. Außerhalb der Sprechzeiten können Mitglieder einen Raum davon anders nutzen.

Dank aufklappbarer Flügeltüren, Schiebefenstern und einer beweglichen Trennwand kann die Fläche dem Bedarf angepasst werden. Ob eine Großgruppe mit 30 Leuten für einen Vortrag oder kleine Teams mit sechs Personen: In den neuen Räumen ist vieles möglich – und noch mehr. Matthias Demuth: „Was uns besonders freut: Die Gewerbe-Einheit ist ebenerdig. So können wir ein rollstuhlgerechtes WC einbauen und barrierearm planen.“
Ein toller neuer Service sind die zwei geplanten Gästewohnungen. Das Angebot gibt es bisher schon in der Gartenstadt und wird dort gerne genutzt. Für Besuche von Freunden und Familie können unsere Mitglieder die Wohnungen günstig mieten.

Die neuen Gästewohnungen liegen hinter dem Mitgliedertreff und sind über einen separaten Eingang erreichbar. Die Wohnung im Erdgeschoss kann auch mit Rollator genutzt werden. Beide Gästewohnungen wurden so geplant, dass sie auch als Bestandswohnung vermietet werden könnten. Das war bei unserem derzeitigen Mitgliedertreff auch so: Er wird renoviert und kann voraussichtlich Ende des Jahres bezogen werden.

PLANEN SIE MIT!
Krabbelgruppe, Kreatives, Spiele-Runde oder Yoga-Stunde: Haben Sie schon eine Idee, was Sie in unserem neuen Nachbarschaftstreff veranstalten möchten? Dann melden Sie sich im Mitgliederservice: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de.

Ganz bewusst haben wir die Räume und Außenanlagen nicht bis ins Einrichtungs-Detail geplant, sondern sind auf Ihre Anregungen gespannt.

So soll der neue Nachbarschaftstreff nach dem Umbau aussehen. Visualisierung: Brillux, Farbstudio Hamburg

„Schützen, was wir lieben“

Weiter geht’s mit dem Ausstellungsjahr 2022 und den Kreativen unter unseren Mitgliedern: Ab April stellt Fotograf und Klimaforscher Dr. Christian Klepp seine Landschaftsbilder bei uns in der Geschäftsstelle aus. Wir haben ihrn zu seiner Arbeit als Klimaforscher, zur Fotografie und den Gefahren auf seinen Fotoreisen gefragt.

IM INTERVIEW

Sie sind professioneller Landschaftsfotograf und Geowissenschaftler. Was gab es zuerst?
Dr. Christian Klepp: „Beides ging Hand in Hand. Die Liebe zur Natur entdeckte ich schon als Kind auf Bergwanderungen mit den Eltern in den Alpen. Wegen meiner unbändigen Neugier darauf, wie der Planet funktioniert, studierte ich schließlich Meteorologie und Geologie. Fotografie und Wissenschaft sind für mich untrennbar – und das seit 26 Jahren.“

Woran haben Sie als Klimaforscher gearbeitet?
„Der Wasserkreislauf über den globalen Ozeanen war immer mein Schwerpunkt, mal mit Satellitendaten der NASA, mal von Forschungsschiffen aus. In meinem eigenen Forschungsprojekt OceanRAIN ging es um präzise Punktmessungen von Regen und Schnee auf Schiffen, um die flächendeckenden Satellitendaten zu verbessern.“

Wie kamen Sie zur Fotografie?
„Auch das begann in den Alpen. Aber der Schlüsselmoment war eine zweimonatige Forschungsfahrt mit dem Eisbrecher Polarstern zum Nordpol. Die Eindrücke in der Kälte und Wildnis dieser Landschaft veränderten mein Leben. Diese einmaligen Momente wollte ich fortan festhalten und teilen.“

Gab es gefährliche Situationen beim Fotografieren?
„So einige, ja, zum Beispiel in Neuseeland für die Fotografie „Starscape“. Ich habe mich bei Ebbe, einem Zeitfenster von nur 30 Minuten, von einem Steil-Kliff abgeseilt und bin auf ein vorgelagertes, etwa zweieinhalb Meter hohes Felsplateau gestiegen, auf dem die Seesterne leben. Aber auch bei Ebbe gibt es einzelne viel zu hohe Wellen, die man am Horizont sehen kann. Eine solche Welle hat mich erwischt. Ich stand bis zur Brust in eiskaltem Wasser und dann kam der extreme Sog. Zum Glück habe ich mich irgendwie festhalten können.“

Sind 2022 Reisen geplant?
„Bisher nichts Konkretes. Ich arbeite intensiv an meinem 350-seitigen Buch, Projekttitel ‘Liebeserklärung an den Planeten’, das anschaulich beschreibt wie unsere Erde funktioniert. Eine Mammutaufgabe, die aber viel Spaß bringt.“

Wenn Sie einen Wunsch in Sachen Klimaschutz frei hätten, was wäre das?
„Wir schützen alles, was wir lieben. Das sollte auch für unsere Erde gelten. Daher sollte jeder mitmachen, egal, wie klein der Beitrag eines Einzelnen ist, denn jeder trägt zum Ganzen bei. Viele kleine Taten summieren sich zu etwas Großem. Wir würden beispielweise enorm viel CO2 einsparen, wenn jeder seine Heizung nur ein Grad kühler einstellt.“

Haben Sie einen Tipp, wie man mehr für den Klimaschutz unternehmen kann?

„Über die eigenen Gewohnheiten nachdenken… Einfaches Beispiel: Muss man für einen Weg in der Stadt das Auto nehmen oder geht es auch zu Fuß, mit Rad, per Bus oder U-Bahn?“

Mehr Infos: www.christianklepp.com

Von Neuseeland (Foto „Starscape“, oben) bis zu den Alpen (Foto ganz oben): Dr. Christian Klepp will mit seinen Fotografien und auch Vorträgen vermitteln, wie es um die Erde und das Klima steht. Fotos: Dr. Christian Klepp