„Ideal für einen Gartenflohmarkt“

Lust auf einen Sommerflohmarkt? Dann kommen Sie am Sonntag, 21. Juni von 11 bis 16 Uhr in die Gartenstadt Wandsbek – zur WGW und in umliegende Gärten. Anja Steffen organisiert mit Nachbarinnen und Nachbarn sowie der Unterstützung der Genossenschaft zum ersten Mal einen Trödelmarkt, den „Gartenstadt-Flohmarkt“.

Frau Steffen, vor einiger Zeit haben Sie einen offenen Nachbarschaftstreff ins Leben gerufen, der sich regelmäßig im Saal der WGW trifft. Wie kam es dazu?
Anja Steffen: „Wenn ich mit unserem Hund Jette unterwegs bin, klöne ich gerne mit Nachbarn. Und ich weiß, dass es in anderen Nachbarschaftstreffs Klön-Gruppen gibt. Also habe ich mir gedacht, das wäre doch auch was für uns. Zu schnacken gibt es immer was. Die WGW überlässt uns netterweise den Saal und wir treffen uns jeden dritten Montag
im Monat von 17 bis 19 Uhr.“

Wie entstand dort die Idee für einen Flohmarkt im Sommer?
Steffen: „Zuletzt habe ich in der Begegnungsstätte im Traberweg gearbeitet. Dort gab es regelmäßig eine gut besuchte Kleiderbörse. Ein Flohmarkt ist eben immer ein Magnet. Außerdem finde ich es schön, in der Gartenstadt ein Event anzubieten, das im Sommer stattfindet und vielleicht auch eine Tradition werden kann, wie der Adventsmarkt in der kühlen Jahreszeit.“

Wie sehen die Pläne für den Trödelmarkt am 21. Juni aus?
Steffen: „Wir wollen klein anfangen und bekommen für Flohmarktstände die Fläche auf dem Parkplatz und der Terrasse der WGW. Dort ist Platz für etwa 15 Stände. Uns schwebt deshalb vor, dass wir auch einen Flohmarkt der Gärten machen, wie ihn manche aus Langenhorn kennen. Schon in diesem Jahr wollen wir deshalb Mieter im Gartenstadtweg und etwa an den Straßenecken zum Goldlackweg ansprechen, ob sie mitmachen wollen. Vielleicht werden es noch viel mehr… Unser Ziel ist es, am 21. Juni auch mit einem Mini-Gartenflohmarkt zu starten.“

Haben Sie bereits Interessenten?
Steffen: „Ja, zehn Nachbarn haben schon ihr Interesse signalisiert. 30 Stände und Gärten wären doch für den Anfang wunderbar. Wir überlegen, eventuell auch Kuchen und Kaffee anzubieten. Falls ja, spenden wir die Einnahmen für das Kinderhospiz Sternenbrücke. Vielleicht gibt es auch einen Zuckerwatte-Stand.“

Wie wollen Sie das neue Event, den „Gartenstadt-Flohmarkt“ bekannt machen?
Steffen: „Um Werbung zumachen, sprechen wir mitvielen Menschen, wollen wir Flyer verteilen sowie Medien und Nachbarschaftsportalewie nebenan.deinformieren.“

Ergänzen Sie bitte die folgenden Sätze: Flohmärkte sind wichtig weil, …
Steffen: … „es nicht nur ums Stöbern und Einkaufen geht, sondern um soziale Kontakte. Es ist wunderbar, wenn Menschen zusammenkommen und miteinander reden.“
Die Gartenstadt ist ideal für einen Flohmarkt, …
… „da sich viele kennen, gut vernetzt sind und die Siedlung perfekt zum Bummeln einlädt.“
Organisieren ist fabelhaft, da …
… „es mir Spaß macht, wenn sich andere freuen und ich dadurch auch viel zurückbekomme.“

Haben Sie auch Interesse an einem Stand auf dem Sommerflohmarkt in der Gartenstadt Wandsbek? Oder möchten Sie auf der Wiese in Ihrem Garten einen Stand aufbauen?
Dann melden Sie sich bis zum 29. April 2026 bei: Anja Steffen, anja.steffen@wtnet.de.

Bitte halten Sie die Anmeldefrist ein, da für die Flohmarktbesucher ein Plan gestaltet wird, welche Bewohner mitmachen bzw. wo man Stände in den jeweiligen Gärten finden kann. Außerdem soll an den jeweiligen Gartentürchen auch Hinweisschilder angebracht werden.

Anja Steffen (li.) und Sabine Sielck organisieren mit anderen Gartenstädtern den Flohmarkt in der Gartenstadt, am 21. Juni von 11 bis 16 Uhr. Foto: Hermann Jansen

Ein Traum von Grün

Angefangen hat alles mit unserer Idee. Bernd Dethlefs, Lehrer der Schule an der Gartenstadt, hat sie begeistert aufgegriffen: Schüler malen einen naturnahen Balkon oder Garten, so wie sie ihn sich wünschen. Herausgekommen sind fantasievolle Gemälde, die wir ab März bei uns ausstellen. Und natürlich möchten wir auch Bilder von WGW-Mitgliedern für unsere Galerie.

Haben Sie einen traumhaften Balkon mit Kräutern, bienenfreundlichen Blumen und Stauden, vielleicht sogar Beeren, Gemüse oder einen Nistkasten? Machen Sie ein oder mehrere Fotos, schicken es uns oder zeichnen Sie uns Ihren Wunschbalkon. Wie sollte er aussehen? Was darf nicht fehlen? Wir freuen uns auf viele Bilder unserer Mitglieder. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Gutscheine eines Pflanzenmarktes. Einsendeschluss: 30. Juni 2026. Kontaktdaten bitte nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Bilder an Christine Watz, Mitgliederservice: christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de

Tipps für naturnahes Gärtnern

  • Erde ohne Torf: Unbedingt auf 100 Prozent torffrei achten – zum Schutz der Moore und des Klimas und am besten in Bio-Qualität (Universal- oder auch Pflanzerde von „Neudorff“ etwa wird vom NABU unterstützt). Kompost-Erde gibt es bei den Recycling-Höfen, stadtreinigung.hamburg.de
  • Bio-Qualität: Bio-Pflanzen kaufen, da andere mit Pestiziden gespritzt sind, Gift für die Natur. Nutzen Sie selbst auch keine Gifte. Falls Sie Blattläuse auf Balkonien haben, gibt es Alternativen: Absammeln oder stark verdünnte Seifenlauge einsetzen. Am besten ist es, ebenfalls natürliche Feinde von Blattläusen zu unterstützen (Marienkäfer, Ohrwürmer, Spinnen und Vögel).
  • Bienenfreundliches: Achten Sie darauf, dass Pflanzen viel Nektar und Pollen haben: Frühblüher (etwa Krokus, Winterling, Lerchensporn), Kräuter (wie Borretsch, Kamille, Rotklee, Wildstauden (echtes Eisenkraut, Rundblättrige Glockenblume, Wegwarte) Wildblumen (Ringelblume, wilde Malve, Natternkopf).
    Fast keinen Nektar haben: viele Zuchtrosen, Geranien, Petunien und Blumen mit gefüllten Blüten.
  • Wilde Ecke: Nicht nur im Garten, auch auf dem Balkon kann man eine „wilde Ecke“ stehen lassen. Im Garten wachsen dort Brennnesseln oder ein morscher Holzstapel dient als Insektenhotel. Das ist für viele Insekten lebenswichtig. Mini-Variante für den Stadtbalkon: Holzkiste, in die man Zweige und kleine Äste legt.
  • Nisthilfen für Bienen und Vögel: Ein oder mehrere Vogelhäuser als Nisthilfe anbieten, da die Vögel in der Stadt immer weniger natürliche Nistplätze finden. Auch für Wildbienen findet sich auf dem Balkon Platz, der sonnig und regengeschützt ist.

Projekte in Bramfeld und Eidelstedt

Etwa 12,8 Millionen Euro investiert die Genossenschaft 2026 in Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungsbestands. Viel Geld fließt in zwei große Projekte in Eidelstedt und Bramfeld, die bereits laufen und gut vorangekommen sind.

Bengelsdorfstraße 12-16 mit neuem Dach, gedämmter Fassade und neuen Fenstern. Foto: Hermann Jansen

Mini-Kraftwerke für Balkone
Fortschritte gibt es bei der energetischen Modernisierung des Gebäudes Bengelsdorfstraße 12-16. Ziel ist es, die neungeschossige Wohnanlage in Bramfeld auf den KfW-55-Standard zu bringen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu erhöhen. Inzwischen ist fast die gesamte Fassade gedämmt, das Dach erneuert, alle Fenster der 81 Wohnungen sind ausgetauscht sowie die Balkone zur Hälfte modernisiert. „Jetzt fehlen noch die Brüstungsgeländer“, sagt Philipp Wengler, technischer Sachbearbeiter. Wobei sich die Mitglieder in diesem Punkt noch auf ein besonderes Extra freuen dürfen: Als Goodie erhält jede Wohnung eine Photovoltaik-Anlage für den Balkon. „Die Wohnanlage hat dafür die optimale Ausrichtung“, erklärt Wengler. So kann jedes Balkon-Kraftwerk „je nach Wetterlage zwischen 400 bis 600 Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren, den die Bewohner selbst nutzen können“. Zusammen mit der Photovoltaik-Anlage für Mieterstrom, die in den kommenden Wochen aufs Dach montiert wird, senkt das den CO2-Ausstoß enorm und spart Geld.

Nach einer witterungsbedingten Unterbrechung im Winter folgte als nächstes der zweite Bauabschnitt: der Abschluss der Fassadenarbeiten, der Abbau des Gerüsts sowie die Umgestaltung der Hauseingänge und Erweiterung der Aufzüge, die künftig bereits im Erdgeschoss starten. Bisher ging es erst ab dem Hochparterre mit Aufzug nach oben. Parallel dazu wird die Anlage auf Fernwärme vorbereitet, inklusive neuer Technik im Keller und einem hydraulischen Abgleich der Heizungen. Im Inneren geht es auch noch weiter – mit der Modernisierung der Bäder und Stränge. Als i-Tüpfelchen bekommt die Sünnenklock
an der Fassade ihren Zeiger.

Wildacker 14-20: Der nächste Wohnkomplex, bei dem die Arbeiten im Frühjahr beginnen. Foto: WGW

Ein Gebäude nach dem anderen
Das Projekt in Eidelstedt schreitet weiter voran. Dort modernisieren wir seit 2023 ein Haus nach dem anderen. Voriges Jahr waren es mehrere auf einen Streich: So wurden unter anderem im Gebäude Wildacker 2-12 die Kellerdecken und Fassaden gedämmt sowie zwei Dächer instandgesetzt. „Trotz anfänglicher Verzögerung hat alles nach Plan geklappt“, freut sich Uwe Dedek. Diese Baumaßnahmen wurden vor kurzem beendet.

Am Haus 21-25 wurde bis Oktober vergangenen Jahres die Fassade repariert und „an den Balkonen und dem straßenseitigen Giebel als Feuchtigkeitsschutz eine neue Beschichtung aufgebracht“, erklärt Uwe Dedek, technischer Sachbearbeiter. Schon im letzten Sommer wurde das Gebäude Wildacker 39-45 mit der Erneuerung der Wege fertiggestellt.

Vogelfreundliche Fassade
Als nächstes starten im Frühjahr die Arbeiten an den beiden Häuserblöcken 14-20. Auch dort sollen bis Ende 2026 die Dächer neu gedeckt, Kellerdecken und Fassade gedämmt sowie Fenster im Treppenhaus energetisch modernisiert werden. Die WGW testet hier etwas Neues. Uwe Dedek: „In die Wärmedämmverbundfassade werden wir erstmals Nistkästen für Spechte integrieren.“ Die Vögel sollen so vom „Höhlenbau“ im Dämmmaterial weggelockt werden. Damit haben wir dann auch für unsere gefiederten
Nachbarn ein Wohnungsangebot.

Weitere Arbeiten 2026

  • Erich-Ziegel-Ring 50-52: Heizungsanlage erneuern
  • Grotenbleken 7-11, Wilhelm-Bauche-Weg 2-4: Fenster modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung
  • Traberweg 24 E, 26-28A, 30, 36-38: Treppenhäuser instandsetzen, Haustür modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung
    … und noch viele weitere Modernisierungen und Instandhaltungen in den Wohnanlagen

Machen Sie mit!

Wir starten mit unserer neuen Umwelt-Serie „So geht‘s besser“, in der wir kurze Tipps geben, wie Sie mit einem noch grüneren Fußabdruck durchs Jahr kommen. Sie haben auch gute Vorschläge? Dann schreiben Sie uns und wir teilen Ihre Ideen mit allen Mitgliedern.

SO GEHT’S BESSER

Aktiv sein:
„Grünpate“ kann werden, wer keinen Balkon hat und sich ehrenamtlich um kleine städtische Flächen kümmern will, zum Beispiel dort Wildblumen für Magerwiesen sät. Kontaktieren Sie dafür das Bezirksamt: strassengruen@wandsbek.hamburg.de. In Wandsbek etwa gibt es ca. 600 Grünpaten.

Bienenfutter: So schön wie um diesen Baum in der Gartenstadt könnte es überall aussehen, wenn es noch mehr Grünpaten gäbe. Foto: WGW

Ausmisten beim Frühjahrsputz:
Statt scharfer Reinigungsmittel besser natürliche Mittel wie Essig und Zitrone fürs Putzen verwenden. Beim Entsorgen von Kleidung oder Gegenständen aus dem Haushalt immer überlegen, den Dingen ein „zweites Leben“ zu schenken, etwa durchs Verschenken, abgeben bei stilbruch.de oder auf dem Flohmarkt verkaufen.

Altglas entsorgen:
Das Altglas bitte sortiert und ohne Deckel in die entsprechenden Container einwerfen. Bitte keine Flaschen auf die Container stellen und keinen Müll dort ablegen.

Foto: WGW

Termine 2026

Der Spielmannszug für 2026 ist bereits gebucht, also können Sie sich schon mal den Termin im Kalender eintragen:
Am 3. November findet der WGW-Laternenlauf 2026 statt. Los geht es wieder etwas früher, damit mehr Zeit zum Aufwärmen ist: Ab 17.30 Uhr treffen wir uns auf dem Parkplatz der WGW. Ab 18.45 Uhr ziehen die Musiker der Show- und Marchingband 2000 eV aus Barsbüttel mit uns durch die Gartenstadt.

Auch unser Adventsmarkt im Dezember ist auf dem Weg zu einer WGW-Tradition zu werden: Der nächste Adventsmarkt 2026 findet am 8. Dezember statt, wieder draußen auf dem Parkplatz unserer Geschäftsstelle: von 16 bis 19 Uhr.
An den WGW-Stände verkaufen wir leckere Waffeln, Grillwürste, Glühwein und Punsch. 2025 gab es auch einen Stand von Mitgliedern mit Zuckerwatte und Tee aus Europa. Mal sehen, wer in diesem Jahr mit einem Stand dabei ist. 2025 gab es acht Mitglieder, die Last-Minute-Geschenke angeboten haben: Selbstgemachtes und Weihnachtliches, Dekoratives und Kuscheliges, Blumiges und Süßes.

Wer Interesse an einem Stand hat, kann sich gerne im Mitgliederservice melden:
christine.watz@gartenstadt-wandsbek.de, Telefon 040 696959-51. Gibt es mehr Interessenten als vorhandenen Platz, entscheidet das Los.

Lust auf einen Sommerflohmarkt? Dann kommen Sie am 21. Juni in die Gartenstadt Wandsbek – zur WGW und in umliegende Gärten. Anja Steffen organisiert mit Nachbarinnen und Nachbarn sowie der Unterstützung der Genossenschaft zum ersten Mal einen Trödelmarkt: von 11 bis 16 Uhr auf dem Parkplatz der WGW und in umliegenden Gärten, Nachbarn aus der Gartenstadt, die daran teilnehmen wollen.

WGW-Adventsmarkt

In unserer Fotogalerie zeigen wir Stimmungsbilder vom Adventsmarkt am 8. Dezember 2025 – mit Ständen von Mitgliedern und WGW-Ständen, bei denen es Waffeln und Bratwürste, Glühwein und Kinderpunsch gab. Im WGW-Kinderzelt malten die Kleinsten Holzfiguren als Deko für ihr Zuhause an, Sterne, Nikoläuse oder Rentiere. An den acht Ständen von unseren Mitgliedern gab es noch Last-Minute-Geschenke: Deko, Socken, Taschen, Bilder, Postkarten und vieles mehr. Diesmal duftete es nicht nur herrlich nach Waffeln, auch ein Teestand und ein Zuckerwattestand lockte die Besucher an. Aber dem Nikolaus stahl selbst die Zuckerwatte nicht die Show. Die Kinder umringten ihn – mit offenen Mündern und großen Augen – und durften sich natürlich etwas aus seinem Jutesacke holen: Clementinen oder Plätzchen-Ausstechformen.

Portal mit neuem Service

Tschüss Papierflut! Willkommen WGW-Portal! Mitglieder, die unser Portal bisher nicht genutzt haben, sollten jetzt mehr als einen Blick auf unsere Website werfen und sich unbedingt im Portal anmelden, denn wir weiten unseren Online-Service aus.

Seit Frühling 2023 können Mieterinnen und Mieter unser WGW-Portal nutzen, um einen Überblick über ihren monatlichen Energieverbrauch zu bekommen. Das gilt für alle, die von der WGW ihre Heizkostenabrechnung erhalten. Damit wird es leichter Kosten zu sparen und auch das Klima zu schützen. Genau das ist auch Ziel der Heizkostenverordnung. In diesem Jahr gehen wir den nächsten Schritt beim Online-Service: Ab jetzt liegen auch die Betriebskostenabrechnungen 2024 für Mieterinnen und Mieter in unserem im WGW-Portal vor. Die Abrechnungen ab 2022 sind ebenfalls dort im Archiv.

Im kommenden Jahr wird dann die Betriebs- und Heizkostenabrechnung 2025 in ersten Linie digital zur Verfügung stehen. Damit werden nicht nur Papierkosten und Arbeit für tausende von Briefen gespart. Und ist die Abrechnung verlegt, kein Problem, online kann man sie jederzeit einsehen und herunterladen. Nach und nach kommen künftig weitere digitale Angebote dazu: Momentan ist es schon möglich, über das Portal eine Mietbescheinigung zu erhalten. Auch Formulare für die Kündigung, eine Adressänderung oder Info über eine Kontoverbindung sind hinterlegt. Geplant sind demnächst Genehmigungen, etwa für Hundehaltung und vieles mehr.

Melden Sie sich am besten noch heute an, falls Sie das bisher nicht gemacht haben: Über unsere Website gartenstadt-wandsbek.de kommen Sie auf der Startseite zum Button WGW-Portal. Dort finden Sie auch die häufigsten Fragen und Antworten unter FAQ. Registrieren können Sie sich mit Ihrem Registrierungscode den Sie von uns mit der Post erhalten haben.

Laternen, Lachen, Lieblingsnachbarn

Strahlende Augen und warme Hände: Der traditionelle WGW-Laternenumzug brachte Anfang November wieder einmal viele Nachbarn zusammen. Mit Show- und Marching Band, Kinderpunsch, Glühwein und leuchtenden Laternen ging es fröhlich durch die Abenddämmerung der Gartenstadt.

Der Parkplatz an der Geschäftsstelle ist rappelvoll. Anstatt der WGW-Autos stehen hier heute aber Eltern, Großeltern und Kinder zusammen. In der Hand wahlweise dampfenden Becher, knackige Würstchen und Laternen. Die Aufregung ist fast mit den Händen greifbar. Dann endlich nähern sich aus der Ferne langsam die blauen Blinklichter eines Polizeiwagens. Stadtteilpolizist Wolff steigt aus – sein erster Einsatz dieser Art. Wolff ist neu im Revier, neu in der Gartenstadt. „Das ist ja ein richtiges Großereignis hier“, sagt er staunend und hilft, die Straße frei zu halten.

Genau zur richtigen Zeit! Die Show- und Marching Band 2000 rückt an. Noch ist sie nicht zu sehen, aber zu hören. Ein Raunen geht durch die Reihen, die Kleinen wippen ungeduldig von einem Bein aufs andere. Seit Tagen fiebern viele auf diesen Moment hin. Endlich die Laternen ausführen!

Und wie immer steckt in ihnen jede Menge Herz. Mitgliedervertreterin Karla Burde hat mit Tochter und Enkeln ein ganzes Recycling-Laternenprojekt gestartet – aus Papptellern wurden ein leuchtender Regenschirm, ein Fliegenpilz und sogar eine Sonne. Renate Cédl hingegen setzte auf Wolle und Häkelnadel: „Es steht ja nirgends, dass eine Laterne aus Papier sein muss.“ Susanne Feddern entschied sich dagegen aus purer Not fürs Basteln – Enkelin Lea (4) wollte eine Schnecke. „Gab es nicht. Also haben wir’s eben selbst gemacht.“

Andere wiederum konnten es einfach kaum abwarten. Joana und Zaahyra etwa. „Voriges Jahr waren sie noch zu klein“, erzählt ihre Mutter. Dieses Jahr aber durfte sogar Schwesterchen Rihana mit ihren acht Monaten mit – im Kinderwagen. Für Aissatu Dialo-Hachimi war es selbst eine Premiere als Erwachsene: Als Kind aus der Genossenschaft kannte sie den Umzug – war aber nie in der Nähe, um dabei zu sein. „Jetzt wohne ich selbst hier. Und ehrlich: Ich habe mich fast so gefreut wie die Kinder.“

Während die Jüngsten ihre Laternenstangen kaum aus der Hand geben wollen, sind Eliah und Louca mit ihren elf Jahren inzwischen offiziell in der „Wir sind jetzt zu cool für Laternen“-Phase angekommen. Trotzdem sind sie dabei, schließlich wissen sie, dass hier richtig was los und der Kinderpunsch echt lecker ist. Auch unsere ehemaligen Aufsichtsrätinnen Dagmar Bossow und Corinna König-Linek hatten auf jegliches leuchtende Accessoire verzichtet. „Wir strahlen von innen“, sagen sie lachend.

Dann setzt sich Zug in Bewegung, einmal kreuz und quer durch die Gartenstadt. Die Musik des Spielmannszuges trägt weit – Laternenlieder wechseln sich ab mit Klassikern von Queen, Neil Diamond oder Elvis. Die Melodien locken Nachbarinnen und Nachbarn aus ihren Häusern. Türen öffnen sich, es wird gewinkt, gelacht, mitgeklatscht. Man kennt sich, und wenn nicht, kennt man sich spätestens jetzt.

Am Ende bleibt das Gefühl, das jede Tradition lebendig hält: Schade, dass es schon vorbei ist. Aber die gute Nachricht: Nach dem Umzug ist vor dem Umzug am 3. November 2026. Und aufs nächste Jahr freuen wir uns jetzt schon!

Fotogalerie im internen Bereich unter „Mitglieder“, WGW in Bildern

Laternenlauf

Etwa 300 Mitglieder, Nachbarinnen und Nachbarn kamen zum Laternenumzug der WGW am 4. November 2025 Nach dem Aufwärmen mit Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein ging es durch die Gartenstadt − begleitet von der Show- und Marchingband 2000.

Der Termin für 2026 steht. Unser Laternenumzug findet im nächsten Jahr am Dienstag, 3. November statt: Um 17.30 Uhr treffen wir uns beim WGW-Parkplatz. Der Spielmannszug startet um 18.45 Uhr mit seinem Rundgang durch die Gartenstadtsiedlung.

Sünnenklock für Bramfeld

Gute Leute kommen nach oben – bei der WGW sogar wortwörtlich. In Kooperation mit der Maler- und Lackiererinnung Hamburg und dem Farben- und Lackhersteller Brillux starteten Ende September Auszubildende mit der Arbeit an der Sonnenuhr in der Bengelsdorfstraße, unserer „Sünnenklock am Sünnenhuus“. Hoch oben im neunten Stock.

Info-Stand, Grillstation, einladendes Zelt mit Tischen und Bänken: Die Kulisse erinnerte an ein kleines Richtfest, zu dem die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Projektbeteiligte eingeladen waren. Und das hatte einen guten Grund. „Der erste große Bauabschnitt unserer Modernisierung ist geschafft, und wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Unterstützung“, eröffnete Vorstandsvorsitzende Christine Stehr in ihrer Begrüßung.

Höhepunkt des Nachmittags: Die Gäste durften den Startschuss für das künftige Schmuckstück ihres Hauses miterleben. „Das Gebäude hat eine exakte Nord-Süd- Ausrichtung und einen noch sehr schmucklosen, dabei aber sehr prominenten, sonnigen Südgiebel, der täglich hunderten von U-Bahn-Fahrerinnen und Fahrern auf ihren Wegen ins Auge fallen dürfte“, sagte Christine Stehr. So entstand bei der Planung des Modernisierungsprojekts die Idee für die „Sünnenklock für unser Sünnenhuus“ – ein außergewöhnliches Stück Kunst am Bau. Moin in Sprachen aus aller Welt Die genaue Uhrzeit lässt sich daran zwar nicht ablesen, dafür sorgt sie aber garantiert für ein Lächeln.

Statt Ziffern sind auf der Sonnenuhr freundliche Begrüßungsformeln zu sehen – „in Sprachen, die für unsere Mitglieder in diesem Haus eine Bedeutung haben und die in den Betrieben gesprochen werden, die tagtäglich für uns im Einsatz sind.“ Nur, wie bringt man ein solches Kunstwerk in dieser Größe und in schwindelerregender Höhe an die Wand? Das erklärte Dirk Prilipp, Farbdesigner im Brillux-Farbstudio Hamburg, den Auszubildenden ausführlich anhand einer Grafik. Unter den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern war auch WGW-Auszubildende Elham Hassansadeh (Foto unten). Bei angehenden Immobilienkaufleuten stehen solche Arbeiten nicht auf dem Lehrplan – gerade das machte für sie aber den Reiz aus: „Das ist so ein spannendes Projekt, diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen.“


Azubis in Aktion
Insgesamt beteiligten sich sieben Auszubildende aus verschiedenen Betrieben an dem außergewöhnlichen WGW-Projekt. Auch das Bauunternehmen August Prien –federführend für die Fassadenarbeiten im Rahmen der energetischen Modernisierung –brachte neben vielen Informationen zur Ausbildung im Bauhauptgewerbe zwei ihrer Auszubildenden mit, die den Künstlern interessiert über die Schulter schauten. Die Aktion war zudem Teil der Reihe „Hamburger Talente“, die Brillux Hamburg vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Nachwuchskräfte zu fördern, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen – und ihnen Erfahrungen zu bieten, die im Ausbildungsalltag selten sind. „Im Handwerk gibt es so coole Berufe“, meinte Andreas Weißling, technischer Berater bei Brillux. „Das muss man auch einmal zeigen.“

Max Nagel (Foto unten) hatte dazu schon mehrfach Gelegenheit. „Ich habe schon mehrere Seminare von Brillux besucht“, erzählte der angehende Maler und Lackierer im dritten Lehrjahr bei der Malerei Peters in Schleswig-Holstein. Dass sein Betrieb ihn regelmäßig für solche Projekte freistellt, weiß der 18-Jährige sehr zu schätzen. Für die Sonnenuhr wurde er von seiner Ausbilderin vorgeschlagen – und war sofort begeistert: „Fassaden machen wir sonst selten.“

Für Necirwan Hakbilen (Foto unten) hingegen wird genau das irgendwann zu seinem Berufsbild gehören. Der 22-Jährige macht beim Hamburger Malereibetrieb Hubert Jürgens eine Ausbildung in Energieeffizienz und Gestaltungstechnik – ein neuer Berufszweig. Im Norden ist er bislang der Einzige, für die Berufsschule muss er nach Frankfurt. „Ich bin der Pilot-Azubi.“ Das Sonnenuhr-Projekt passte perfekt zu seiner Ausbildung, trotzdem war er überrascht, dass er mitmachen durfte. „Ich habe erst vor zwei Monaten angefangen“, erzählte er begeistert, „und ich bin so dankbar, dass mir mein Betrieb das ermöglicht hat.“ Insgesamt zwei Wochen waren die Auszubildenden an der Fassade im Einsatz – voller Motivation, Enthusiasmus und mit großem Talent! Und das kann man inzwischen schon von weitem sehen.

Fotos: Hermann Jansen

Für ihren Einsatz bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden – vor allem bei den Azubis und ihren Ausbildungsbetrieben:
Lea Brosch, Farbwechsel GmbH & Co. KG
Necirwan Hakbilen, Hubert Jürgens Malereibetrieb GmbH & Co. KG
Elham Hassansadeh, WGW eG
Sebastian Hegger, Brillux GmbH & Co. KG
Sof¡an Ismail, Holger Jentz Malermeister GmbH
Harutyun Mikayelyan, Firma G-Colors
Max Nagel, Malerei Peters GmbH & Co. KG