Wichtige Beschlüsse bereits gefasst

Unsere Ordentliche Vertreterversammlung 2021 wird aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Was wir bisher schon gemeinsam am 25. Mai 2021 im Umlaufverfahren schriftlich beschließen konnten, finden Sie unter im Menü Mitglieder, unter „Vertreterversammlung“.

Hello again!

Mittagszeit. Eduard Winschel kommt gerade aus einer Besprechung. Es ist nicht die erste an diesemTag. Es wird nicht die letzte bleiben. Sein Terminkalender ist rappelvoll, dabei ist sein offizieller Arbeitsbeginn erst in drei Tagen. „Das war mein eigener Wunsch“, erklärt er gut gelaunt, „ich wollte gern starten, so lange Hans-Peter Siebert noch da ist.“ Das erleichtert allen die Übergabe und ihm den Einstieg in seine neue Aufgabe. Drei Tage für die Übergabe, das ist ziemlich sportlich. Eduard Winschel startet allerdings aus der Pole-Position. Zwischen 2012 und 2018 war er beim Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) tätig und hat unsere Genossenschaft ab 2014 jährlich geprüft. „Dadurch habe ich die Arbeit des Vorstands und die WGW kennengelernt.“

Nun liegen wieder unsere Bücher auf seinem Schreibtisch. Diesmal allerdings aus einem anderen Grund. „Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und gehe sie mit dem Wirtschaftsprüfer durch.“ Eine Aufgabe, für die der 39-Jährige nicht nur als ehemaliger
VNW-Prüfer ideal ist. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei einer Wohnungsgenossenschaft in Kiel hat er Betriebswirtschaftslehre studiert. In einem Aufbaustudium spezialisierte er sich mit Schwerpunkt Management Accounting und Controlling sowie Personal. Die vergangenen zwei Jahre arbeitete der Wahl-Eilbeker bei einer Hamburger Wohnungsgenossenschaft als leitender Angestellter der Abteilung Rechnungswesen, Bewirtschaftung und Mitgliederwesen. Mit diesem umfassenden Fachwissen und der weitreichenden Erfahrung ist er für seine neuen Aufgaben also perfekt gewappnet: Als Vorstandsmitglied zeichnet er künftig gemeinsam mit Vorstandsvorsitzender Christine Stehr verantwortlich für unsere WGW, im Besonderen für die Abteilungen Rechnungswesen und Verwaltung.

Was ihn besonders an der neuen Stelle freut: „Bei der WGW wird der Genossenschaftsgedanke groß geschrieben. Sie strebt nicht nach Gewinnmaximierung, sondern arbeitet zum Wohl ihrer Mitglieder.“ Diese Unternehmensphilosophie trifft genau
seine Überzeugungen. „Ich fühle mich in der Genossenschaftswelt einfach wohl und freue mich deshalb, jetzt die WGW mitgestalten zu können.“

Facelift für die Website

Frischer Wind weht seit Juni 2021 auf unserer Website. Sie ist technisch auf einen modernen Stand gebracht und responsiv. Das heißt, die Seiten passen sich an das jeweilige Gerät an, ob PC, Smartphone oder Tablet. Das haben wir zum Anlass genommen, um optisch und inhaltlich etwas zu verbessern. Am Beispiel der Startseite zeigen wir Ihnen, was wir verändert haben.

Neue Menüleiste
Der bisherige Punkt „Mitgliederservice“ teilt sich in „Mitglieder“ und „Service“ auf. Der Bereich Mitglieder bleibt intern. Dafür loggen Sie sich mit Passwort ein und finden Fotos und Filme von unseren Veranstaltungen, alles rund um die Vertreterversammlung sowie Formulare, etwa zu Adressänderung oder Kündigung.

Schneller Kontakt
Die modernen Icons in einer auffälligen Box – „Kontakt“, „Ansprechpartner“ und „Notfall“
in unseren Logo-Farben – sind zentral auf der Homepage platziert. So können Sie über einen Klick schnell den gewünschten Ansprechpartner sehen. Auf dem Handy ist diese Box
zu sehen, ohne dass man scrollen muss.

Mehr Service
Infos zu Nachbarschaftstreffs, Saal und Gästewohnungen finden Sie jetzt unter diesem Menüpunkt. Wir ergänzen die Seite um FAQ, Fragen rund um die Mitgliedschaft, die wir verständlich beantworten und Sie zum entsprechenden Formular im internen Bereich
verlinken. Auch Downloads wie unser Magazin oder Infomaterial stellen wir Ihnen zusammen, zum Beispiel, wie man richtig heizt und lüftet.

„Über uns“ wird grüner
Unsere Genossenschaft präsentieren wir auf der Seite „Über uns“. Sie erfahren dort etwas über Mitglieder und Organe, Zahlen sowie über unsere 111-jährige Geschichte (Stand 2021). Neu ist der Punkt „Umwelt & Klima“. Seit Jahren engagieren wir uns in Sachen Umwelt- und Klimaschutz, was wir auch 2021 weiter vorantreiben. Darüber möchten wir Sie künftig regelmäßig informieren.

Aktuelles und Archiv
Neue Themen reißen wir an dieser Stelle an. Via „weiter lesen“ geht’s zur Seite „Aktuelles“, auf der Sie den ganzen Artikel finden. Zum Archiv kommen Sie über den Link „Archiv öffnen“. Dort können Sie auch ältere Themen noch einmal ansehen.

Große Fotos
Auf der Startseite und den Folgeseiten dominiert im oberen Teil, dem so genannten
„Hero-Bild“, die grüne Farbe unseres Logos, in die wir große Fotos einbinden: Bilder von Mitgliedern auf Veranstaltungen oder anderen Aktionen und natürlich Fotos von unseren neuesten Projekten.

Buttons als Blickfang
Für Themen, die wir hervorheben wollen, damit Sie sie leichter finden, gibt es auf der Startseite einen Button: etwa zu neuen Terminen, Mitglieder-Aktionen oder auch zum
„Corona – A bis Z“.

Das Glück fliegt im Garten

Wohnen und sich wohlfühlen – unter diesem Motto haben sich in der Sommerausgabe der „bei uns“ (03/2021) Genossenschaftsmitglieder vorgestellt, die verraten, was die am meisten an Ihrem Zuhause wertschätzen. Einer davon ist WGW-Mitglied Andreas Stamm. Er ist mehr als zufrieden, wenn er im Garten mit seinen „Haustieren“ arbeiten kann, seinen Bienen.

Hund, Katze und Kaninchen sind die beliebtesten Haustiere. Weil man mit ihnen kuscheln kann. Bei den Tieren von Andreas Stamm ist an Kuscheln gar nicht zu denken. Denn der Gartenstädter ist angetan von Apis Mellifera, der Art „Westliche Honigbiene“. Wie es dazu kam, weiß er nicht mehr genau. „Ich habe mir gedacht, dass das ein schönes Hobby sein könnte“, erzählt der 58-Jährige, „und belegte vor zwei Jahren einen Kurs beim Imkerverein Rahlstedt.“ Danach wurden drei Beuten angeschafft. Im Volksmund auch besser bekannt
als Bienenstöcke.

Eine Beute steht im Schrebergarten. Die anderen hat er nach Erlaubnis der Genossenschaft im Garten aufgestellt. Wobei ihm wieder bewusster geworden ist, welche Vorzüge sein Zuhause hat. Vor rund 16 Jahren ist er mit seiner Frau in die Gartenstadt gezogen. „Davor wohnten wir in einer Genossenschaftswohnung.“ Die war auch schön.
„Aber auf dem Balkon hätte ich keine Bienen halten können.“

Mit seinem Enthusiasmus hat er alle angesteckt. Sowohl die Nachbarn in der Tilsiter Straße als auch seine Familie. Wenn Sohn Henrik zwischen Studium und Arbeit Zeit findet, kommt er und hilft gerne mit. Gemeinsam mit Birgit, seiner Ehefrau, hat er jetzt den ersten Gartenstadt-Honig hergestellt, geschleudert im Schrebergarten. „Das ist nämlich eine Riesensauerei“, sagt er. Gerührt wurde aber zuhause in der Küche. Auch wenn der Honig köstlich ist, für den Hobby-Imker ist es nur eine feine Zugabe. Bienen selbst faszinieren ihn. „Man lernt Demut, wenn man sie beobachtet. Auf mich wirkt das sehr entschleunigend und beruhigend.“ Aber offenbar auch inspirierend. In seiner Werkstatt hat der Tischler eine neue Magazinbeute konzipiert, das sind die künstlichen Nisthilfen in einem Bienenstock. „In den meisten besteht das Innenleben aus Plastik.“ Seine Version ist komplett aus Naturmaterialien und orientiert sich an einem Baum – der ursprünglichen Behausung der Biene.

Das nächste Projekt ist auch schon in Planung: „Ich möchte versuchen, die Nordische Schwarze Biene regional zu integrieren“, verrät der Tierfreund. „Diese Honigbienen sind extrem bedroht, weil sie weniger Honig bringen.“ Aber der ist ja für Andreas Stamm ohnehin nur eine feine Zugabe.

Aus Alt machen wir Mehr

Lesserhuus – so heißt unser Bauprojekt in der Gartenstadt. Ein Haus, das modernen Komfort bietet und auch die Gründer unserer Genossenschaft begeistert hätte.

Ein schnuckeliges Dorf mitten in der Großstadt: Diese liebevolle Beschreibung ist oft über unsere Gartenstadt-Siedlung zu hören und das hat viele Gründe. Genau genommen sind es knapp 550. So viele Wohnungen in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Mehrfamilienhäusern haben unsere Gründerväter und -mütter dort gebaut.

Leider wurden einige dieser Häuser im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Darunter auch das Doppelhaus in der Lesserstraße 114/116. „Es wurde zwar wieder aufgebaut“, erzählt Abteilungsleiter Matthias Demuth, „aber wie es damals eben so war: Aus Mangel an Baustoffen hat man das alte Material aus den Trümmern verwendet.“ Bei der Wohnungsnot war Qualität zweitrangig und Optik Nebensache – das sah man dem Gebäude an: „Es hatte ein für die Gartenstadt untypisches Flachdach und die Bausubstanz war zuletzt so schadhaft, dass auf mittlere Sicht die Standsicherheit gefährdet gewesen wäre.“

Um es zu erhalten, wäre also eine äußerst aufwendige Komplettsanierung nötig gewesen. Unter solchen Voraussetzungen ein teures Unterfangen, das wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Diese Meinung teilen auch WGW-Vertreter aus der Gartenstadt. Nachdem die letzte Bewohnerin im Herbst 2020 ausgezogen war, luden wir unsere Vertreter des Wahlbezirks 1 zu einer Begehung ein. Das einhellige Urteil: Die Zeit ist reif für ein neues Lesserhuus. Genau daran arbeiten wir jetzt. Nachdem der Rückbau über die Bühne gegangen ist, bauen wir das Gebäude wieder auf. Dieses Mal allerdings im Stil unserer schönen alten Siedlungshäuser: mit Mansarddach.

Schauen Sie sich unsere Baustellen-Bilder unter „Wohnen“ und „Projekte“ an, denn seit dem Startschuss im Frühjahr 2021 geht es zügig voran.

Die Neuen im Team

Laura Zick, Auszubildende

Schon mit 15 wusste sie genau, was sie werden will. Jetzt ist sie 21 Jahre alt und auf dem besten Weg, sich ihren Wunsch zu erfüllen: Seit dem 1. August 2020 macht Laura Zick ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei uns.

Die Begeisterung für diesen Beruf wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. „Mein Vater ist in der Wohnungswirtschaft tätig.“ So bekam sie schon als Kind mit, was auf sie zukommen könnte. „Der endgültige Entschluss fiel nach einem Praktikum in der neunten Klasse“, sagt Laura Zick. Corona-bedingt verläuft ihre Ausbildung zwar anders als gewöhnlich. „Die Berufsschule findet alle 14 Tage online statt, dazwischen bekommen wir Aufgaben zum Selbstlernen“, erzählt sie. Ihre Begeisterung hält dennoch an, ist dank der Kollegen sogar gewachsen: „Die Arbeit hat etwas Familiäres. Alle sind sehr nett und hilfsbereit.“

Seit einigen Wochen ist sie im Mieterservice. Davor begleitete sie unsere Hauswarte und half am Empfang. Ihre nächste Station ist das Rechnungswesen. Welche Aufgaben ihr am besten gefallen? Das kann sie noch nicht sagen. Aber eins weiß sie: „Die meisten meiner Klassenkameraden machen ihre Ausbildung bei Maklern. Ich bin froh, dass ich bei einer Genossenschaft arbeite. Denn hier sind die Mieten nicht überzogen und so kann sich jeder eine schöne Wohnung leisten.“

John Weiss, Hauswart

Unser Hauswart-Team kennt er schon lange und fand es immer klasse. Jetzt gehört er selbst dazu: Seit November 2020 kümmert sich John Weiss um unsere Häuser in der Gartenstadt. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist absoluter Allrounder. Im Gerüstbau hat der 48-Jährige bereits gearbeitet und kennt sich mit Zimmerei-Arbeiten aus. Die vergangenen elf Jahre war er bei einem Fachbetrieb für Rollläden und Einbruchschutz. „Ich bin ein typischer Macher“, sagt er. Ohne Werkzeugkoffer geht er nicht los. Den hat er selbstverständlich von uns bekommen und genauso selbstverständlich losgelegt.
„Ich helfe einfach gerne. Wenn ich sehe, dass eine Treppenstufe ausgebessert werden sollte oder ein Kabel lose ist, repariere ich das.“

Kann ein solcher Mann auch mal entspannen? Sicher. „Am besten im Grünen zu Hause“, sagt John Weiss. Daher ist der gebürtige Hamburger vor drei Jahren mit seiner Lebensgefährtin, den drei Kindern und zwei Hunden aufs Land gezogen. Die Stadt war
ihm zu stressig geworden. Und naja, im neuen Haus gab es auch viel mehr zu tun …

Kloogschieter: Sommer

Wusstest du, dass …


… Grillgeruch nicht jeder lecker findet?

Klar, du darfst gelegentlich grillen. Aber Rücksicht auf Nachbarn ist angesagt. Außerdem geht es nur mit Elektro-Grill. Feste und flüssige Brennstoffe sind zu gefährlich und daher bei uns verboten.

… der Innenhof kein Biergarten oder Sportplatz ist?

Gegen ein Picknick auf unserer Grünanlage oder ein Federballspiel hat niemand etwas. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben! Und vor allem auch den Abfall wieder mitnehmen.


… du deine Blumenkästen nach innen hängen sollst?

Auf Balkonbrüstungen oder nach außen gehängt haben Blumenkästen nichts verloren.
Innen sind sie gut aufgehoben. Sicherheit geht vor, daher die Kästen zusätzlich befestigen.
Es verringert die Unfallgefahr und verhindert Stress mit Nachbarn, die sich keinen Wasserfall in ihren Kaffeebecher wünschen.

Tschüss, Euer

Aufgewachsen im Tante-Emma-Laden

Stephanstraße 118: Mit diesem Haus verbinden Mitglieder aus Wandsbek Kindheitserinnerungen. Besonders Renate Christiansen. Denn an ihrem zehnten Geburtstag eröffneten ihre Mutter und ihr Stiefvater 1950 einen kleinen Laden.

Kleiner Laden – das ist beileibe keine romantische Verniedlichung. „Der Anbau hatte nur zwölf Quadratmeter“, beschreibt Renate Christiansen. „Vorn ein Tresen, dahinter Regale und ein Durchbruch zum Wohnzimmer.“ Mehr brauchte es nicht. Zwei Jahre nach der Währungsreform gab es ausreichend Waren und Lebensmittel, aber nicht in dieser Vielfalt wie heute. Marga und Max Bruhns hatten zudem ihr Angebot ab 1950 zunächst auf Süßwaren und frisch gemahlenen Kaffee begrenzt. Feinkost, die man sich nicht in rauen
Mengen leistete. „Viele Leute hatten wenig Geld“, erinnert Renate Christiansen. „Deshalb kauften sie oft nur 20 Gramm Kaffee und es wurde streng darauf geachtet, dass ja kein Gramm in der Mühle bleibt.“

Erst nach und nach erweiterte das Paar sein Sortiment. Brot, Eier, Zucker, Gurken aus dem Fass, Senf aus dem Eimer, Waschmittelpäckchen, Bier, Konserven, die gute Butter: Egal, was die Nachbarn aus dem Anemonenweg, der Pillauer Straße oder der Stephanstraße brauchten, bei „Frau Bruhns“ und „Onkel Max“ bekamen sie es bestimmt. Manchmal allerdings später als erwartet. Renate Christiansen muss schmunzeln, wenn sie daran denkt als das erste Mal Reklame für „Lux“ über die Fernseher flimmerte. „Am nächsten Tag stand die halbe Nachbarschaft bei uns im Laden und hat sich gewundert, dass wir die Seife nicht haben.“ Es war eben alles etwas anders damals. Nicht so hochautomatisiert und technisiert, dafür sehr persönlich. Bei den Bruhns konnte man anschreiben lassen, und wenn nach Geschäftsschluss noch jemand etwas brauchte, wurde einfach geklingelt. „Das war offiziell nicht erlaubt“, räumt die 81-Jährige ein. „Aber es war eben wie auf dem Dorf.“ Dazu gehörten selbstverständlich auch die Pausen der Müllfahrer in unserer Gartenlaube und die täglichen Besuche der Nachbarskinder nach Schulschluss. „Sie kamen gerne zu uns, haben im Garten gespielt, und ab und zu gab es ein Eis oder eine Brause.“

Renate Christiansen half schon früh im Laden mit und das mit großem Vergnügen. Verkäuferin wollte sie eigentlich werden, auf Wunsch ihrer Mutter besuchte sie aber die Handelsschule.

1963 heiratete sie, zog zunächst mit ihrem Mann Axel in den Eydtkuhnenweg. Anfang der 1970er Jahre erhielt die inzwischen fünfköpfige Familie schließlich ein Häuschen in der Tilsiter Straße – keine fünf Minuten Fußweg entfernt vom buchstäblich kleinen Laden an der Ecke. Als ihre Mutter 1979 starb, übernahm Renate Christiansen zunächst das Geschäft.

Zwei Jahre später, nach dem Tod ihres Stiefvaters, entschloss sie sich jedoch, zu schließen – und gab zugleich ihr Geburtshaus auf. Kein leichter Entschluss, aber sie hat es nicht bereut. Schließlich hatte sie längst ein neues Zuhause in der Gartenstadt gefunden und das zählte. Denn: „Wenn man einmal hier gelebt hat“, sagt Renate Christiansen, „will man nicht wieder weg!“

Fotos: Hermann Jansen (1), Archiv Renate Christiansen (8)

Baustellen-Ticker: Meiendorfer Straße

In unserem Bau-Tagebuch können Sie sehen, wie schnell wir bei der Modernisierung der vier Häuser und dem Ausbau des Dachgeschosses in der Meiendorfer Straße 58 A-D in Rahlstedt vorankommen. Los gib es im April.

April 2021:

Erste Arbeiten in der Meiendorfer Straße: Einrichten der Baustelle
Die Bauwege werden angelegt.
Das Gerüst steht.
Die Fassadendämmung beginnt.
Das Anbringen der Dämmplatten schreitet voran.
Start des Ausbaus der alten Fenster und Einbau der modernen Fenster
Bei Sonnenschein: Das Abdecken der Dächer schreitet zügig voran.
Die erste Gaube wird an einem Tag gezimmert.
Ein Kran übernimmt den Transport des Holzes für die Gauben.

Mai 2021:

Los geht es mit den Gauben auf der Gartenseite.
An der Straße sind bereits alle Gauben eingebaut.
Auch die Dämmung der Fassade ist Ende Mai fast abgeschlossen.

Juni 2021:

Die neuen Fenster sind eingebaut, das Dach neu eingedeckt.
Der Ausbau des Dachgeschosses mit dem Innenausbau der Gauben geht voran.
Die Trockenbauer sind am Werk und stellen die Wände auf.

Baustellen-Ticker: Neubau Lesserhuus

In unserem Foto-Tagebuch ab April 2021 können Sie mitverfolgen, welche Fortschritte das künftige „Lesserhuus“ macht, unser Neubau in der Gartenstadtsiedlung, Lesserstraße 114.

April 2021

Das alte Haus, Lesserstraße 114/116: Bauzaun zur Sicherung der Baustelle
Alle Fotos: WGW
Kurz vor dem Abbruch: Einrichten der Baustelle und Anbringen des Bauschildes
Los geht’s: Beginn des Abbruchs am 19. April 2021. „Wasser marsch!“ gegen den Staub
Wenige Minuten später: Der Bagger frisst sich ins erste Obergeschoss.
Durchblick zur Kirche in der Stephanstraße
Am 20. April steht nur noch die Hälfte des alten Gebäudes.

Mai 2021

Anfang Mai erinnert hier fast nichts mehr an ein Haus. Das alte Gebäude ist entfernt.
Ordnung auf der Baustelle, das muss sein.

Juni 2021

Der Kran ist aufgebaut (Foto oben) und die Erdarbeiten sind in vollem Gange (unten) .
Beton wird in die Sohle gefüllt.
Vermessen am Kellerboden: An den feinen Linien werden die künftigen Wände aufgestellt.
Die Außenwände des Kellers wurden am 17. Juni aufgebaut.
Einblick aus der Vogelpepektive – vom Kran aus gesehen
Die ersten Innenwände des Kellers werden hochgezogen.

Juli 2021

Nachdem der Keller fertiggestellt ist, kann die Baugrube verfüllt werden.
Im Anschluss werden die Trägerbohlwände entfernt, die das Nachrutschen von Erdreich in die Baugrube verhindert haben.
Blick Richtiúng Lesserstraße: Die Wände des Erdgeschosses entstehen Mitte Juli.
Die Treppe zum Keller fehlt noch.