Warum dauert das so lange?

Ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnung für 2023 erhalten Sie später als gewohnt, aber spätestens im vierten Quartal 2024. Die Gründe: Veränderte Gesetzgebungen, Umstellungen und zunehmende Anforderungen führen dazu, dass die Erstellung der Abrechnungsunterlagen bei den Versorgungsunternehmen immer mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Nach Eingang werden diese von uns weiterbearbeitet, geprüft, nötigenfalls korrigiert und die endgültige Betriebs- und Heizkostenabrechnung erstellt. Auch dieses Prozedere ist zeitaufwendig, aber notwendig, weil wir wollen, dass Sie korrekte Abrechnungen bekommen.

Lotta beim Girls Day

„Es fühlt sich gut an“, fand Lotta am Ende ihres Tages bei der WGW. „Alles war spannend, vielseitig, man sitzt nicht die ganze Zeit rum und kann Leuten helfen“, sagte sie über ihren Girls Day, den sie mit unserem Hauswart Christian Oeser verbracht hat.

Lotta lernte verschiedene Aufgaben eines Hauswarts kennen. Gleich morgens ging es mit einer Wohnungsübergabe an einen neuen Mieter im Rübenkamp los. Im Anschluss: Weiterfahrt nach Rahlstedt zum Spielplatz-Check. „Während der Fahrt stellte Lotta Fragen zu meinem Werdegang“, freute sich Christian Oeser über ihr Interesse. Er versteht nicht, warum der Beruf eines Hauswarts immer noch eine Männerdomäne ist.

„An diesem Tag gab es einiges, was ich nicht wusste, etwa, wie viel man mit dem Auto von einer Wohnanlage zur nächsten fährt, sagte Lotta, die viel beim Girls Day gelernt hat. Zum Beispiel, wie man einen defekten Türsummer repariert oder Stromzähler im Keller kontrolliert. Zum Abschluss war die Schülerin in der Sprechstunde dabei und erfuhr etwas über die unterschiedlichsten Anfragen der Mieter.

Es war ein „abwechslungsreicher und spannender Tag, bei Wind und Wetter unterwegs zu sein. Das ist ein Beruf, den ich mir auch vorstellen könnte“, resümierte Lotta.

Kuschelige Handtücher: Lotta und Christian Oeser bringen ein Wäschepaket zu einer unserer Gästewohnungen. Fotos: WGW

Spiel wird Realität

Wer mitspielt wird weltweit zum Star, wer gewinnt wird reich. Voraussetzung man überlebt in diesem Game. Die Rede ist vom Spiel „Seven Souls“, um das es im Jugendbuch „Stay alive“ geht. Autor Frank Maria Reifenberg erweckt in seinem Roman die Hauptdarsteller Hunter, Joey, Rebel und Maggie zum Leben. Sie gehören zu wenigen, die es bis ins höchste Level schaffen. Der Clou des Thrillers: Aus dem Spiel wird plötzlich Realität: Auf einer einsamen Insel geht das Spiel weiter und gerät außer Kontrolle.


Beim Hamburger VorleseVergnügen am 12. Juli liest Autor Frank Maria Reifenberg aus seinem Science-Fiction-Thriller „Stay alive – Das ist kein Spiel“. Die Lesung ist für Schulklassen der 6. und 7. Stufe vorgesehen und findet vormittags im Gemeinschaftssaal der WGW statt.
Anmeldungen unter: hamburger-vorlese-vergnügen.de

Foto Startseite: Hamburger VorleseVergnügen 2022 im Saal der WGW

Ein Kleid für die alte Dame

Unser Gebäude in der Rauchstraße, Ecke Tratzigerstraße hat eine lange Geschichte, zu Ende erzählt ist sie aber nicht. Denn wir arbeiten am nächsten Kapitel, der energetischen Modernisierung und Schaffung von neuem Wohnraum.

Entwurf der Ansicht des Gebäudes von der Rauchstraße

Das Mehrfamilienhaus in Marienthal wird in fünf Jahren 100 Jahre alt. Was macht man für gewöhnlich zu einem so großartigen Jubiläum? Man putzt sich heraus. Genau das passiert in der Rauchstraße 7-9, Tratzigerstraße 16. „Die Wohnanlage wird energetisch modernisiert und das Dachgeschoss ausgebaut“, sagt Florian Horstmann, technischer Sachbearbeiter. Diese Modernisierung hat Vorrang, Grund sind Dachleckagen, außerdem ist die Fassade in die Jahre gekommen und nicht mehr schlagregendicht.

„Im Dachgeschoss werden fünf großzügige Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Balkonen ausgebaut“, erläutert Florian Horstmann. Wenn alles wie geplant läuft, können die neuen Mieter spätestens im Sommer 2025 ihre Einzugsparty feiern. Bis dahin soll das Projekt abgeschlossen sein.

Erneuerbare Energie wird künftig genutzt und die vorhandene Gasheizung mit neuen Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kombiniert. Das bietet Vorteile, etwa die Senkung der Energiekosten, mehr Versorgungsunabhängigkeit und geringere Emissionen. Weiterer Pluspunkt: Die außenliegenden Balkone werden erneuert, im Hochparterre kommen neue dazu. Außerdem wird das Gebäude warm eingepackt, unter an-derem Fassade und Dach gedämmt sowie Fenster und Balkontüren ausgetauscht.

Moment mal! Der markante Altbau soll hinter einer Dämmung verschwinden? Ja, und die WGW zeigt, wie das geht. Dank hochwertiger Klinkerriemchen bleibt die Backsteinfassade erhalten, ebenso wie die optisch stilprägenden Elemente: der weiße Putz und die dreiteili-gen Fenster – ähnlich wie anno dazumal. Alles fügt sich ins Ensemble in der Friedastraße und Bovestraße ein. Abgerundet werden die Gebäude durch neu gestaltete Außenflächen mit Kinderspielfläche und weiteren Fahrradstellplätzen.

Künftige Ansicht vom Garten aus gesehen, mit neuen Balkonen im Hochparterre sowie dem ausgebauten Dachgeschoss, ebenfalls mit Balkonen. Entwürfe: BGF Architekten
WGW-Team vor Ort in Marienthal

„Bezahlbares Wohnen ist die größte Herausforderung“

Klimaneutralität bis 2045, das ist ein hohes Ziel, aber ist es auch erreichbar? Wie kommt die WGW auf diesem Weg voran, wie gut ist der Wohnungsbestand aufgestellt und welche Vorhaben stehen an? Das Vorstandsteam Christine Stehr und Eduard Winschel sprechen über Projekte, Hindernisse und Wünsche.

Welche Pläne gibt es für 2024, was erwartet die Mitglieder?
Christine Stehr: „Wir haben langfristige Pläne, die sich an dem orientieren, was notwendig ist, um unsere Gebäude dauerhaft zu erhalten. Für unsere Mitglieder sind natürlich die Modernisierungen zur Reduzierung der Energiebedarfe interessant, denn sie wirken sich nicht nur auf die Klimabilanz, sondern auch direkt auf den Geldbeutel aus. Bei den Projekten für 2024 ist wieder eins dabei, bei dem wir außerdem durch den Ausbau des Staffelgeschosses ein paar neue Wohnungen schaffen können.“

Ein Neubauprojekt ist in der Pipeline, am Wiesenredder in Rahlstedt, einem ehemaligen Schwimmbad. Wie ist der aktuelle Stand?
Christine Stehr: „Bevor es dort losgehen kann, muss ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden. Ein gutes Verfahren, um zusätzliche Bauflächen zu erschließen, aber auch ein langwieriges, weil viele Beteiligte mitmischen und viele Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen. Wenn dringend Wohnraum benötigt wird, steht sich so ein System dann manchmal selbst im Weg, erst recht, wenn sich Baukosten und Finanzierungsmöglichkeiten mit der Zeit ungünstig entwickeln. Wir bleiben aber optimistisch, dass am Ende des Weges ein schönes Wohngebiet für unsere Mitglieder entstehen wird.“

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – an die Stadt Hamburg oder die Bundesregierung, wie lautete dieser Wunsch?
Christine Stehr: „Im Wohnungsbau gibt es, von hohen Bau- und Finanzierungskosten bis hin zur Klimaschutzgesetzgebung, inzwischen eine derart komplexe Gemengelage, dass es immer schwieriger wird, wieder in Schwung zu kommen. Für die Neubauprojekte, die jetzt noch laufen, wäre es wichtig, dass die Genehmigungsprozesse schneller vorankämen und die Kostensituation insgesamt realistisch erfasst würde. Denn am Ende wirkt sich jede zusätzliche Anforderung direkt auf die Mieten aus. Genauso drängend ist die Situation im Wohnungsbestand. Sicher braucht es auch mal Druck, um Dinge voranzubringen, doch hilft es nicht, wenn Gesetze dann mit der heißen Nadel gestrickt werden. So hätte ich mir bei mancher Entscheidung der vergangenen Monate mehr Weitblick und ein noch fundierteres Abwägen der Konsequenzen gewünscht. Um im Bild zu bleiben: Im Handwerk käme niemand auf die Idee das Dach abzureißen, ohne vorher zu überlegen, wie man das Haus anschließend wieder dichtbekommt. Statt Verärgerung oder auch Sorge, sich die Wohnung oder das Heizen nicht mehr leisten zu können, brauchen wir auf breiter Basis Akzeptanz für die anstehenden Veränderungen – und Menschen, die positiv an die Dinge herangehen und auch selbst etwas beitragen möchten.“

Wie ist die WGW beim Verringern von CO2 und Energiesparen aufgestellt?
Eduard Winschel: „Wir sind auf einem guten Weg. Im Vergleich zu 1990 haben wir auf Basis der Verbräuche 2022 etwa 55 Prozent CO2 bei unserem Wohnungsbestand eingespart. Mit den energetischen Modernisierungen von 2023 sowie der Photovoltaik-Anlage und dem neuen LED-Lichtkonzept der Geschäftsstelle werden weitere Prozente eingespart. Natürlich hängt alles auch vom Verhalten des einzelnen Mieters ab, ob Energie gespart oder verschwendet wird.“

Sind Sie optimistisch mit dem Wohnungsbestand die Klimaziele bis 2045 zu erreichen?
Eduard Winschel: „Der erste Meilenstein ist das Jahr 2030. In Hamburg müssen 70 Prozent CO2 eingespart werden. Nach Erfahrungswerten schaffen wir das mit unseren aktuellen Plänen. Wir prüfen bei Modernisierungen jedes einzelne Gebäude, vorerst Wohnanlagen, die energetisch weniger gut aufgestellt sind.“

Segen oder Fluch? Wie steht es um die Digitalisierung bei der WGW?
Eduard Winschel: „Es ist etwas von beidem. Ein höherer Digitalisierungsgrad soll die Arbeit erleichtern, aber bindet auch Personalkapazitäten. Wir wollen den Weg jedoch weitergehen. Vor allem auch, um den Service für unsere Mitglieder zu verbessern, etwa durch die digitale Bereitstellung von Betriebs- und Heizkostenabrechnung. Nach der mobilen Wohnungsabnahme und der Verkehrssicherung folgt nun der nächste Schritt, digitale Rechnungen. Das läuft teils jetzt schon.“

Haben Sie ein Lieblingsprojekt?
Christine Stehr:
„Viele Projekte schlummern ja schon eine Weile in der Schublade, bis der richtige Zeitpunkt kommt, um sie realisieren zu können. Dann ist es immer ein Erlebnis, wenn am Ende alles so wird, wie man es sich vorgestellt hat. Ein neuer Nachbarschaftstreff in Eidelstedt ist daher genauso ein Lieblingsprojekt wie eine Großmodernisierung in Marienthal oder die Planung neuer Wohnungen in Rahlstedt. Jedes einzelne hat für unsere Mitglieder eine Bedeutung und bringt die Genossenschaft weiter. Abseits vom einzelnen Projekt, empfinde ich es aber auch als ganz große Chance, daran mitarbeiten zu können, dass wir zukünftig vielleicht auf fossile Energieträger verzichten können – auch, wenn das nicht einfach wird.“

Was liegt Ihnen besonders am Herzen?
Eduard Winschel:
„Unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu ermöglichen. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob wir es schaffen. Wir müssen es.“

Vor welchen Herausforderungen steht die WGW?
Christine Stehr:
„Wir haben immer in den Erhalt unserer Gebäude investiert und modernisieren schon seit Anfang der 2000er Jahre schrittweise auch in energetischer Hinsicht. Energie zu sparen, Ressourcen zu schonen und den Ausstoß von CO2 zu reduzieren sind schließlich keine neuen Ziele. Leider gab es dabei nie sinnvolle Alternativen zur Gasheizung. In Gebieten, in denen es bislang und vermutlich auch in naher Zukunft keine Fernwärmeversorgung gibt, scheint für die Erzeugung von Wärme dann die Wärmepumpe aktuell die einzige Alternative. Ob über den Fernwärmepreis, hohe Investitionen, Strom- und Wartungskosten oder CO2-Abgabe – teurer wird es also in jedem Fall. Die Wärmewende ist daher nur einer von vielen Punkten, der großen Einfluss auf die Wohnkosten hat. Weitere gesetzliche Vorgaben – von Photovoltaikpflicht über das Gründach bis zur Ladeinfrastruktur und immer noch weiter ansteigende energetische Standards – machen es zunehmend schwieriger, das Wohnen bezahlbar zu halten. Als Genossenschaft bleibt aber genau das eines unserer wichtigsten Ziele und damit auch die größte Herausforderung.“

Eduard Winschel: „Nicht nur die WGW, die Gesellschaft steht vor der Herausforderung der CO2-Reduzierung bei politisch wechselnden Rahmenbedingungen, etwa bei den KfW-Förderprogrammen. Aus unserer Sicht und für langfristige Pläne wechselt das zu oft, sogar innerhalb eines Jahres. Mein Wunsch an die Regierung: Mehr Verlässlichkeit durch Rahmenbedingungen, die länger Bestand haben.“

Vielen Dank für das Gespräch.

Geplante Projekte 2024

Rauchstraße 7-9, Tratzigerstraße 16:
Energetische Modernisierung inklusive Dachgeschoss-Ausbau

Wildacker 5-11:
Fassade und Kellerdecke dämmen, Balkone instandsetzen, Fenster im Treppenhaus modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung

Wildacker 39-45:
Fassade und Kellerdecke dämmen, Fenster im Treppenhaus modernisieren – mit Wärmeschutzverglasung

Beerenhöhe 18:
Treppenhaus und Tiefgarage abdichten, Vorplatz erneuern

Vertreter gesucht!

Gesucht werden Mitglieder, die sich engagieren wollen und Interesse am Vertreteramt unserer Genossenschaft haben. Der Wahlprozess beginnt noch in diesem Jahr. Mit Ablauf der Ordentlichen Vertreterversammlung 2025 sind dann die Vertreterinnen und Vertreter sowie Ersatzvertreterinnen und Ersatzvertreter gewählt.
Wir haben bei zwei Mitgliedern nachgefragt, warum sie dieses Amt gern ausüben:

Andrea Helms appelliert: „Macht mit, weil ihr dann mitreden und gute Anregungen einbringen könnt“. Weitere Beweggründe für sie: „Das Amt als Vertreter ist spannend, denn man erfährt, wie sich Projekte entwickeln, etwa bei einer Modernisierung, und man bekommt mit, wie die WGW trotz Kosten-Nutzen-Aspekt etwas Gutes für die Bewohner und für die Zukunft auf die Beine stellt. Außerdem trifft man immer wieder interessante Menschen, beispielweise bei der Vertreterausfahrt.“

Jens Donath sagt uns, warum er sich beworben hatte: „Auslöser war mein Vater, der seit den 50ern ein ‚Kümmerer‘ in der Genossenschaft war. Ich war oft dabei, etwa wenn damals noch er einen tropfenden Wasserhahn bei Frau Meier reparierte oder Waschmarken verkaufte. Über diese starke Bindung bin ich reingewachsen, mich für die Gemeinschaft zu engagieren, erst als Ersatzvertreter, dann als Vertreter. Denn ich finde den Genossenschaftsgedanken gut und richtig. Ein tolles Miteinander und bezahlbare Mieten – das ist es doch, was alle wollen.“

Möchten Sie die Zukunft der WGW mitgestalten?
Dann melden Sie sich bei Vorstandassistentin Susanne Scholze: 040 696959-12,
susanne.scholze@gartenstadt-wandsbek.de

Günstig übernachten

Wenn Freunde oder Verwandte zu Besuch kommen und übernachten wollen, gibt es meist nicht genug Platz in der Wohnung. Hotels sind oft zu teuer, gerade am Wochenende. Dann haben wir die perfekte Lösung für unsere Mitglieder: die sechs Gästewohnungen in der Gartenstadt und zwei neue Gästewohnungen in Eidelstedt mit 50 und 60 Quadratmetern. Ein Service der Genossenschaft, den jedes Mitglied nutzen kann.

Eine der neuen Wohnungen in Eidelstedt ist barrierearm, hat eine Terrasse und einen offenen Wohn- und Essbereich mit Küchenzeile. In der anderen gibt es zwei Ebenen: Im Erdgeschoss liegen Schlafzimmer und Bad, acht Stufen höher die separate Küche und ein großzügiger Wohnbereich. Schauen Sie sich alle acht Wohnungen einmal online an: gartenstadt-wandsbek.de und reservieren Sie unbedingt rechtzeitig.

Schon gewusst? Unsere Mitglieder können auch Gästewohnungen in vielen anderen Städten buchen: wohnungsbaugenossenschaften.de/gaestewohnung-finden. Möglich macht das eine Kooperation mit anderen Genossenschaften.

Kabel-TV: Anbieter suchen

Fernsehen und Radio hören ist Teil Ihres täglichen Freizeitprogramms? Dann sollten Sie aktiv werden: Seit Januar sind die Bereitstellung von Kabel-TV und -Radio nicht mehr überall im Nutzungsvertrag enthalten. Das gilt bereits für alle WGW-Wohnungen, die wir ans Glasfasernetz angeschlossen haben. Spätestens ab Juli 2024 für alle Wohnungen im Bestand.

Vor zwei Jahren wurde das Telekommunikationsgesetz (TKG) geändert und die Position der Kabelgebühren aus den umlegbaren Betriebskosten gestrichen. Der Gesetzgeber will damit Privathaushalten mehr Wahlfreiheit bieten. Wohnungen können daher von uns nicht mehr inklusive Kabel-TV und -Radio vermietet werden.

Aktiv werden
Genau wie bei der Stromversorgung schließen Sie also direkt einen Vertrag mit einem Kabelnetzbetreiber Ihrer Wahl ab. Die Kosten für Fernsehen und Radio rechnen Sie direkt mit dem gewählten Kabelnetzbetreiber ab und sind abhängig von dessen Angebot.

Angebot von willy.tel
WGW-Mitgliedern bietet unser lang-jähriger Vertragspartner willy.tel den Kabelanschluss für einen Sonderpreis an: Der Empfang von über 400 digitalen Sendern kostet monatlich 4,90 Euro.

Betriebskosten-Abrechnung ohne Kabelgebühren
Der Posten „Kabelgebühren“ (monatlich rund zehn Euro) auf der Betriebskostenabrechnung entfällt. Stattdessen wird vorübergehend ein Glasfaserbereitstellungsentgelt in Höhe von monatlich fünf Euro erhoben, um den Anschluss unserer Wohnungen ans Glasfasernetz (Fibre to the Home, FTTH) zu refinanzieren. In zehn Jahren entfällt auch dieser Beitrag, wobei die gesamten Investitionen damit nicht gedeckt sind. Den Rest von rund einer Million Euro übernimmt die WGW.

Einbau des Glasfaseranschlusses in der Wohnung. Foto: willytel

Zuwachs im Mieterservice

Britta Witt ist neue Teamassistentin im Mieter- und Mitgliederservice und Florian Horstmann arbeitet als technischer Sachbearbeiter im Mieterservice. Beide stellen sich kurz vor.

Britta Witt: „Moin, ich bin 58 Jahre, verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Seit September 2023 arbeite ich als Teamassistentin im Mieter- und Mitgliederservice. Gelernt habe ich bei einer Versicherung und war über 35 Jahre bei einer anderen Genossenschaft tätig. Seit dem Wechsel zur WGW gehe ich wieder sehr gern meinem Job mit abwechslungsreichen Aufgaben nach, habe Kontakt zu Mitgliedern, Mietern, Firmen und Gewerken. Ich schätze besonders die Kollegen im Team, da alle hilfsbereit und humorvoll sind.
Ob bei der Eröffnung des Nachbarschaftstreffs in Eidelstedt oder beim Weihnachtsmarkt – ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und darauf, Mitgliedern bei kleinen und größeren Dingen helfen zu dürfen.“

Florian Horstmann: „Ich stand schon immer unter Strom und habe deshalb in den letzten 13 Jahren in der Elektrotechnik, innerhalb der Wohnungswirtschaft, gearbeitet. Meinen Meister im Elektrotechnikerhandwerk habe ich seit 2011 in der Tasche.
Bei der WGW bin ich seit Oktober 2023 technischer Sachbearbeiter und gebe mein Bestes, gemeinsam mit den Kollegen Projekte voranzutreiben und Mitgliedern mit ihren Anliegen zu helfen. Das Team hat mich super aufgenommen. Es sind spannende Aufgaben mit neuen Herausforderungen, denen ich täglich gegenüberstehe und die ich engagiert angehe.
Als Ausgleich zum Job und um mich zu erholen, bin ich gern mit meiner Familie am Meer, zum Beispiel auf unserem Campingplatz an der Ostsee.“


Fotos: Hermann Jansen

Stippvisite in der Nachbarschaft

Wohnen und Umweltschutz sind große Themen. Wie beides zusammen gelingen kann, davon überzeugten sich unsere Vertreterinnen und Vertreter beim Ausflug im Februar.

Man glaubt kaum, dass es ein älteres Gebäude ist, fand Gaby Rauch, als sie über die Wohnanlage Rübenkamp 307 und 309 in Ohlsdorf sah. Das Haus hat sehr viel Charme.“ Vor zwei Jahren haben wir den 60er-Jahre-Bau umfänglich energetisch modernisiert, unter anderem das Dach, die Fenster und Bal-kongeländer erneuert sowie die Fassade wär-megedämmt und ihr einen modernen Look verpasst. Das Ergebnis begeistert nicht nur die Bewohner.

An der zweiten Station des Ausflugs, im Wiesenredder in Alt-Rahlstedt, war etwas Fantasie tasie gefragt. Denn von einem Gebäude, geschweige denn einer Wohnanlage, ist nichts zu sehen. Noch nichts! Doch in den kommenden Jahren entstehen auf dem ehemaligen Frei-bad-Grundstück Genossenschaftswohnungen im Mix mit Eigentumswohnungen. „Bei der Vertreterausfahrt waren Stellwände aufgestellt und es wurde ausführlich erklärt, was geplant ist“, erzählte Markus Neumann. „Klingt alles sehr vernünftig. Ein sehr interessantes Projekt.“ Eine mehr als gute Lösung für das Grundstück, findet Vertreterin Andrea Helms. „An dem Gelände hängen viele Kindheits- und Jugenderinnerungen. Dort habe ich so einige Sommertage verbracht“, sagt sie. „Für viele Rahlstedter war es zunächst ein Schock, als sie von der Schließung des Freibades und den Plänen für eine Bebauung hörten.“ Jetzt findet sie: „Es ist ein guter Kompromiss.“ Denn ein Teil der Fläche ist für den Naturschutz, ein weiterer als öffentliche Spiel- und Freizeitfläche vorgesehen.

Meiendorfer Straße und Starckweg waren die nächste Station für die Teilnehmenden. Vor drei Jahren startete die Ge-nossenschaft dort ein Projekt, machte die Bestandshäuser für eine energiesparende Zukunft fit und erweiterte sie um acht Dachgeschoss-Wohnungen. Danach wurden auf dem Grundstück die Stellmoor-Terrassen gebaut: neun Maisonette-Wohnungen im Reihenhausstil und Niedrigenergie-Standard.

Gemeinsam etwas erleben und sich austauschen, so ist das bei der Vertreterausfahrt auch gedacht. Besonders viel Gelegenheit gab es dazu auf dem Gut Wulksfelde in Tangstedt, dem letzten Anlaufpunkt des Ausflugs. Auf einer Hofführung bekamen alle von Guide Martin Grunert einen Einblick in den Biolandbetrieb. Er zeigte zum Beispiel die Mobilställe, die regelmäßig auf frisches Gras verschoben werden, wo fast 3.700 Legehennen und Hähne picken und scharren können. Platz zum Ausleben des Wühltriebes haben auch die etwa 180 Schweine. Zum Fressen bekommen sie hofeigenes Getreide mit Ackerbohnen, zum Kuscheln gibt es Strohlager.

Nach der Hofführung des ökonomisch nachhaltigen Betriebes mit Hofladen, Bäckerei und Gärtnerei wartete ein Mittagsmenü im Restaurant, der Gutsküche. „Das war ein interessanter Abschluss“, fand Markus Neumann. „Ein hervorragendes Essen und nette Leute, mit denen man leicht ins Gespräch kommen konnte.“

Haben Sie auch Interesse, das Gut zu besichtigen? Bis Oktober gibt es jeden ersten und dritten Samstag im Monat Hofführungen (mit Anmeldung). Und jetzt, Anfang Juni, je nach Wetter, kann man dort Bio-Erdbeeren selbst pflücken. Das ist doch einen Ausflug wert.
gut-wulksfelde.de