Übung macht die Meister

Im Notfall zählt jede Sekunde – und oft entscheidet das richtige Verhalten über Leben und Tod. Um im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, hat unser WGW-Team eine Erste-Hilfe-Auffrischung erhalten. Ausbilder des Arbeiter-Samariter-Bundes haben uns die „Rettungskette“ gezeigt, das Verhalten bei Unfällen. An Dummies haben wir dann in zwei Teams lebensrettende Sofortmaßnahmen geübt. „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten zuletzt bei der Führerscheinprüfung mit Erste Hilfe zu tun. Höchste Zeit also für eine Auffrischung“, sagte Vorstand Eduard Winschel. „Denn im Ernstfall müssen die Handgriffe sitzen.“

Wann haben Sie zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht? Wissen Sie noch, was die stabile Seitenlage ist? Wenn nicht, wird es Zeit.

Wie man am besten einen Motorradhelm bei einem Verletzten abnimmt, auch das lernt man in einem Erste-Hilfe-Kurs. Fotos: WGW

Wissen, das Leben retten kann:

  • Verhalten bei Verkehrsunfällen
  • Die Rettungskette
  • Notruf richtig absetzen (112)
  • Stabile Seitenlage
  • Versorgung von Wunden und Verletzungen
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung (mit und ohne AED, das heißt automatisierter externer Defibrillator)
Herz-Lungen-Wiederbelebung am Dummie: Im Notfall zählt nicht nur Technik, sondern auch Routine und Selbstvertrauen.

Neues von den Betriebskosten

Grundsteuer: Vor sieben Jahren wurde bundesweit eine Grundsteuerreform beschlossen, da als Basis für die Besteuerung noch Werte von 1964 zugrunde lagen, die veraltet waren. Hamburg geht bei der Grundsteuer seinen eigenen Weg: Berücksichtigt werden einheitliche Quadratmeterwerte für Grundstück und Gebäude, nicht der marktübliche Bodenwert. Das soll für mehr Gleichbehandlung sorgen. Außerdem lässt sich die Berechnung mit weniger Aufwand umsetzen. Die neue Besteuerung startete ab Januar 2025. Die meisten unserer Mitglieder profitieren von der Reform, was sich in der Abrechnung für 2025 zeigen wird.

Sandreinigung: Die WGW möchte, wo es möglich ist, die Nebenkosten niedrig halten. „Daher freuen wir uns, dass wir die Kosten für die Wohnanlagen mit Spielplätzen senken konnten – durch eine günstigere Sandreinigung“, sagt Laura Zick aus dem kaufmännischen Mieterservice. Anstelle von Kipplastern, die bisher Sand austauschten, wird er seit diesem Jahr gereinigt. Ein „Sandmaster“ nimmt Sand auf und filtert ihn, bei Flächen ab einer gewissen Größe. Laura Zick: „Das ist nachhaltig, umweltbewusster und spart Geld.“

Wärmepumpe oder Fernwärme?

Bei der energetischen Modernisierung in der Rauchstraße 7-9/Tratzigerstraße 16 wurde die vorhandene Gasheizung mit neuen Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach kombiniert. In manchen Wohnanlagen gibt es also schon Wärmepumpen, in anderen Gebäuden Fernwärme. Doch worin unterscheiden sich diese Systeme und worauf setzt die WGW? Darauf haben die technischen Sachbearbeiter Florian Horstmann und Uwe Dedek Antworten.

Warum steigt die WGW auf Energiequellen wie Fernwärme und Wärmepumpen um?
Florian Horstmann: „Unsere Genossenschaft stellt sich ihrer Verantwortung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung. Mit dem Umstieg auf moderne Heiztechnik reagieren wir auf gesetzliche Vorgaben und gestalten aktiv die Wärmewende mit. Grundlage dafür ist das novellierte Gebäudeenergiegesetz von 2024. Neue Heizungen müssen demnach zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden – verbindlich spätestens ab Mitte 2028 für alle Neubauten und bei Heizungstausch in Bestandsgebäuden. Das Ziel: den CO2-Ausstoß zu senken und Deutschland klimaneutral
zu machen.

… und wo ist das Problem?
Uwe Dedek: Rund drei Viertel der Heizungen werden noch mit fossilem Gas oder Öl betrieben. Das war lange Zeit nicht anders möglich, ist aber klimaschädlich und macht auch abhängig für Preisschwankungen und geopolitische Risiken. Der Umstieg auf Fernwärme und Wärmepumpen bietet eine doppelte Chance: Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Allerdings müssen auch Fernwärmebetreiber erst einmal komplett auf erneuerbare Energien umstellen.“

Worin unterscheiden sich die nachhaltigen Energiequellen?
Uwe Dedek: „Fernwärme ist ein großes Wärmeverteilungsnetz, das mittels Rohrleitung – meist unterirdisch – teilweise ganze Stadtteile versorgt. Die Wärme kommt entweder von der Abwärme aus Kraftwerken wie der Müllverbrennungsanlage in Stapelfeld oder von einem Blockheizkraftwerk in der Nähe der Wohnblocks. Im Keller des Wohngebäudes gibt es die Übergabestation. Das ist übrigens auch bei Wärmepumpen so.“

Florian Horstmann: „Luft-Wasser-Wärmepumpenkann man mit der Funktionsweise eines Kühlschranks vergleichen. Beim Kühlschrank wird die Wärme dem Inneren entzogen und nach draußen abgegeben. Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, die etwas Strom für den Antrieb benötigt, ist es umgekehrt: Sie entzieht der Luft im Freien Wärme-Energie. Das Gebäude wird also mit Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erde geheizt. Damit ist es besonders in Kombi mit Ökostrom eine klimafreundliche Lösung.

Woran liegt es, dass es in manchen WGW-Wohnanlagen Fernwärme und in anderen Wärmepumpen gibt?
Uwe Dedek: „Grundsätzlich wird immer abgewogen, welche Variante wirtschaftlicher ist. Das hängt auch von der Größe der Wohnanlage und der Anzahl der Nutzer ab. Bei Fernwärme kommt hinzu, dass sie nicht überall in der Stadt verfügbar ist, und man sich von einem Anbieter abhängig macht. In der Rauchstraße in Marienthal etwa ist Fernwärme nicht verfügbar, daher gibt es dort jetzt eine Wärmepumpe.“

Vor der Wärmepumpe eines Umbauhauses in der Gartenstadt: Florian Horstmann (li.) und Uwe Dedek. Foto: WGW

Er toppt alle Rekorde

Ende August wurde Bert Gettschat im Restaurant Kleinhuis im Baseler Hof feierlich aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. Mit 72 schied er satzungsgemäß aus – nach knapp 48 Jahren, in denen er sich für die Mitglieder sehr engagiert hat.

Als Bert Gettschat am 14. Juni 1977 als 24-Jähriger erstmals in den Aufsichtsrat gewählt wurde, hätte er wohl selbst nicht gedacht, dass er einmal alle Rekorde brechen würde. 15- Mal wurde er wiedergewählt und gehörte so fast ein halbes Jahrhundert dem Gremium an. „Zu den 48 Jahren fehlen mir neun Tage“, betont Bert Gettschat lächelnd. Er nimmt es eben gerne genau. „Wenn Entscheidungen anstanden, etwa bei Satzungsänderungen, habe ich immer schon zuhause vorgearbeitet. Das sparte uns bei den Sitzungen Zeit“ – und fast nebenbei baute er sich so ein enormes Wissen auf.

Ohne Frage ist Bert Gettschat wie eine wandelnde WGW und Zeitgeschichte. Die Zeit nach der Fusion mit den Eisenbahnern hat er miterlebt und kennt die Genossenschaft noch aus Tagen, in denen die wirtschaftlichen Verhältnisse ganz andere waren. „Da brauchte es auch damals schon Pioniergeist, Mut zum Aufbruch und die Vision einer Genossenschaft, die weiterwachsen sollte“, erinnerte Vorstandsvorsitzende Christine Stehr in ihrer Rede. Das konnte Bert Gettschat bestätigen: „Ich bin ein positiver Mensch und möchte, dass sich die Dinge positiv entwickeln.“

Dafür gab es Bert Gettschat viele Gelegenheiten. Nahezu jede Position hatte er im Aufsichtsrat inne: 17 Jahre leitete er den Prüfungsausschuss, war gleichzeitig Mitglied im Bau- und Wohnungsausschuss. Zwischen 1992 und 2004 war er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, von 2014 bis 2015 Vorsitzender. Immer wieder übernahm er den arbeitsintensiven Part des Schriftführers. „Mit deinem Erfahrungsschatz konnten wir jederzeit zuverlässig und auf den Punkt vorbereitet von deinem Wissen profitieren“, dankte ihm Christine Stehr – dem schlossen sich seine Aufsichtsratskollegen an. Denn was ihn ebenfalls auszeichnet: seine schon legendäre Hilfsbereitschaft. Jeder neuen Kollegin und jedem neuen Kollegen bot er an, sein Wissen zu nutzen. Und das war und ist nicht nur dahingesagt. Niels Bossow weiß: „Das hat mir die Arbeit als Vorsitzender so sehr erleichtert.“ Für Bert Gettschat eine Selbstverständlichkeit: „Die Genossenschaft ist unser Wohnungsgeber, unsere Heimat – und die wollte ich immer bestmöglich unterstützen.“

Auch Niels Bossow galt an diesem Abend unser Dank. Er feierte ebenfalls, und zwar sein zehntes Jubiläum im Aufsichtsrat. Seit 2020 ist er dessen Vorsitzender.

Mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge sagt Bert Gettschat dem WGW-Aufsichtsrat „Tschüss!“ An seiner Seite bei der Feier im Restaurant Kleinhuis: Karin Gettschat.

Über kleine Umwege

Kristina Fabian ist gelernte Handelsfachwirtin und mit ganzem Herzen Mama. Im Jahr 2022 entschied sie sich, neue Wege zu gehen und startete eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau. Seit April bereichert sie unser Team und ist mit Miriam Hartwig für Wohnanlagen in Ohlsdorf, Fuhlsbüttel, Poppenbüttel sowie für die Gartenstadtsiedlung zuständig. Wegen ihrer sympathischen Art, offenen Ausstrahlung und ihrem Engagement ist sie eine wertvolle Unterstützung. Sowohl unsere Mitglieder als auch Kolleginnen und Kollegen haben sie ins Herz geschlossen. Sie bringt sich ebenfalls in unsere Umweltgruppe ein, da Kristina Fabian naturnahe grüne Oasen und deren tierische Bewohner sehr wichtig sind. In ihrer Freizeit liebt sie es, mit ihrer Tochter Action zu erleben, nicht nur auf dem Spielplatz. Entspannen kann sie dann bei einem guten Buch und einer Tasse Kaffee – mit Blick auf ihren Miniteich. Wenn sie nicht gerade im Garten buddelt…

Neu im Mieterservice: Kristina Fabian. Sie und ihre Kollegin Miriam Hartwig sind für die Gartenstadtsiedlung zuständig. Text: Miriam Hartwig, Foto: Hermann Jansen

Vorsicht, brandgefährlich!

Sie treiben unseren Alltag an und geraten doch immer öfter selbst aus dem Takt. Wir informieren darüber, wie Akkus heiß laufen können, zur Brandgefahr werden und was die Feuerwehr rät.

Smartwatch, Kopfhörer, E-Scooter, Bike oder E-Auto – ohne Akkus läuft heute kaum noch etwas. Kein Wunder: Sie sind leicht, leistungsstark und schnell wieder aufgeladen. Doch die praktischen Stromspeicher haben ihre Tücken. Sie können sich selbst entzünden, im schlimmsten Fall sogar explodieren. Wie oft das passiert, weiß niemand genau. Denn das wird bis dato nicht erfasst. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) in Kiel führt allerdings eine eigene Statistik und die spricht eine klare Sprache: Demnach steckt hinter jedem fünften Brand an elektronischen Geräten ein defekter Akku. Wie schnell so etwas gehen kann, hat das WGW-Team schon selbst erlebt. „Vor einigen Wochen hat bei uns ein Batterie-Ladegerät angefangen zu schmoren“, erzählt Abteilungsleiter Matthias Demuth. „Zum Glück haben wir es früh bemerkt und konnten den Stecker ziehen.“

Beaufsichtigt laden, Warnzeichen erkennen
Ladegeräte geraten nicht ohne Grund in Brand. Meist ist ein Akku der Auslöser. Deswegen rät Pressesprecher Patrick Schrenk von der Feuerwehr Hamburg: „Laden Sie Akkus nie unbeaufsichtigt oder über Nacht, verwenden Sie nur originale Ladegeräte und lagern Sie Akkus nicht in der prallen Sonne oder auf brennbarem Untergrund.“ Denn Akkus – besonders Lithium-Ionen-Akkus – können sich nicht nur extrem schnell entzünden, sie können auch giftige Gase freisetzen.

Äußerlich sehen sie oft harmlos aus. Deshalb aufgepasst bei diesen Warnzeichen: Wenn der Akku ungewohnt heiß wird, seltsam riecht, sich auffällig schnell entlädt oder auch sich verformt, muss man ihn umgehend entsorgen. Auch, wenn er zuvor heruntergefallen ist. Der Hausmüll ist allerdings tabu! Akkus gehören zum Recyclinghof, können aber ebenso bei der mobilen Schadstoffsammlung kostenlos abgegeben werden (Termine: stadtreinigung.hamburg.de). Die Pole sollten dabei mit Klebeband abgeklebt werden, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Wer seine Akkus gut behandelt, senkt das Risiko erheblich. Hitze, Wasserbäder und harte Stürze sind Gift für sie – ebenfalls schadet extremes Laden und völliges Entladen. Ideal ist ein Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent. Das gilt auch für Geräte, die zuhause in Schubladen und Schränken schlummern.

Bloß kein Wasser!
Was aber, wenn es doch passiert? „Fassen Sie den Akku auf keinen Fall mit bloßen Händen an, wenn er heiß wird oder sich aufbläht“, warnt Patrick Schrenk. „Und versuchen Sie nicht, einen brennenden Akku in einen Eimer Wasser zu werfen – das kann gefährlich werden.“ Am wichtigsten: „Bringen Sie sich und andere in Sicherheit und rufen Sie sofort die 112 an. Sagen Sie am Telefon klar, dass es sich um einen möglichen Akku- oder Batteriebrand handelt – dann können wir uns gezielt darauf einstellen.“ Akkus sind keine tickenden Zeitbomben, aber sie verlangen Aufmerksamkeit. Dann bleibt die Energie auch dort, wo sie hingehört: im Gerät und nicht in Flammen.

Akkusbrand beim Aufladen: Ob vom E-Bike, Handy oder E-Board – Akkus darf man im Aufladen nicht unbeobachtet lassen. Foto: www.ifs-ev.org, Pat Scheidemann

Jens Donath im Gespräch

Seit 2. Juni 2025 ist er neu im Aufsichtsrat, im Bau- und Wohnungsausschuss. Wir haben Jens Donath gefragt, wie es ihm gefällt und was er als langjähriger Vertreter einbringt.

Wie fühlt es sich jetzt an, als neuer Aufsichtsrat im Boot zu sein?
Jens Donath: „Ich bin von meinen Aufsichtsratskolleginnen und -kollegen sehr unterstützend aufgenommen worden. Das fühlt sich gut an. Ich habe aber auch Respekt vor der Aufgabe und bin dabei mich in die Themenfelder einzuarbeiten.“

Mit welchen Ihrer Fähigkeiten ergänzen und bereichern Sie das kompetente Gremium?
Jens Donath: „Da ich Ingenieur bin, habe ich eine Affinität zu den eher technischen Themen, wir hatten bereits zwei Baustellenbegehungen, da fühle ich mich zu Hause und kann mich gut einbringen, in die Wirtschaftsthemen muss ich mich noch weiter reinknien.“

Schon als kleiner Junge waren Sie mit Ihrem Vater in der Wohnanlage Roßberg unterwegs, da er damals als Vertreter der WGW kleinere Hausmeister- und Gärtnerarbeiten übernommen hatte. Was hat sich bei Ihnen durch das Leben in unserer Genossenschaft verändert?
Jens Donath: „Das Genossenschaftsleben in meiner Kindheit hat mich hin zur Gemeinschaft geprägt und sicher auch hier den Grundstein gelegt, Verantwortung zu übernehmen. Mit meinem Sandkastenfreund aus dem Roßberg bin ich noch heute befreundet. Die Überzeugung von der gesellschaftspolitischen Richtigkeit von Genossenschaften und sich ehrenamtlich dafür zu engagieren, das kam später dazu.“

Vorstandsvorsitzende Christine Stehr gratulierte Jens Donath nach seiner Wahl zum Aufsichtsrat. Foto: Hermann Jansen

Wohnort digital anmelden

Schon gewusst? Wer neu nach Hamburg gezogen oder innerhalb der Stadt umgezogen ist, kann sich digital an- bzw. ummelden und gleichzeitig das Mobilitätsangebot „Frisch umgezogen“des HVV nutzen. Mit der „elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA)“ kann die Ummeldung bequem online vom neuen Zuhause aus erfolgen. Terminvereinbarungen, lange Wege und Gebühren entfallen. Von der Änderung der Adressdaten im Melderegister, der digitalen Meldebestätigung bis hin zur Aktualisierung des Personalausweises sowie des Reisepasses – das alles ist online möglich. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können mittlerweile rund 300 digitale Services nutzen: ww.hamburg.de/service.

Das Mobilitätsangebot „Frisch umgezogen“ ist ein Geschenk zum Einzug. Sobald der digitale Meldeschein hochgeladen ist, kann der Gutschein von „Frisch umgezogen“ genutzt werden: entweder für eine kostenfreie Wochenkarte für das HVV-Gesamtnetz oder für einen 10 €-Gutschein in der „hvv switch App“ (Carsharing, Ridesharing oder E-Scooter).

Vom 13. November bis 31. Dezember 2025 läuft die Kampagne „So zieht Hamburg um!“ Insgesamt werden 50 Gutscheine á 100 € verlost – für Carsharing-Fahrzeuge der Anbieter Cambio und Miles. Teilnahmeberechtigt sind auch Personen, die nicht umziehen bzw. umgezogen sind.

Motiv für die Kampagne “ So zieht Hamburg um!“. Sie soll die digitalen Möglichkeiten für Hamburger Bürgerinnen und Bürger bekannter machen. Illustration: HVV, Stadt Hamburg

Laternenumzug 2026

Der nächste Laternenumzug der WGW findet am Dienstag, 3. November 2026 statt. Wir treffen uns um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz der Geschäftsstelle – zum Aufwärmen mit Glühwein und Kinderpunsch. Der Laternenlauf durch die Gartenstadt Wandsbek startet dann ab ca. 18.45 Uhr mit dem Spielmannszug Show- und Marchingband 2000 eV. In unserer Fotogalerie, unter „Mitglieder“ und „WGW in Bildern“, gibt es Fotos von 2025.

Abschlusslied im Gartenstadtweg 81
Fotos: Hermann Jansen

So entsteht die „bei uns“

Unsere Mitglieder auf dem Laufenden zu halten und miteinzubeziehen lag uns schon immer am Herzen. Das älteste archivierte Exemplar unserer „bei uns“ ist von 1988. Mit der Zeit haben sich die Kommunikationswege verändert. So berichteten wir schon 2003 stolz über unsere erste eigene Website. Beides will regelmäßig gefüttert werden, damit die Infos an unsere Mitglieder rechtzeitig und passgenau ankommen. Wir wollen Sie mitnehmen: von der Idee bis zur Umsetzung.

Ideen sammeln – Aus dem Tagesgeschäft entwickeln sich oft Ideen. Klar, dass wir Ihnen unsere Modernisierungen vorstellen und über Aktionen mit Mitgliedern berichten wollen. Alle im Team sammeln Themen, machen Konzepte und überlegen, auf welchem Weg die Nachrichten am besten zu Ihnen kommen. Über die Zeitung oder die Website. Die drei neuen Mitglieder im Redaktionsteam, Britta Witt, Lisa Wilhelms und Miriam Hartwig, sind seit der letzten Ausgabe kreativ. Miriam Hartwig zum Beispiel schlug den Artikel über die neuen Straßennamen vor, Lisa Wilhelms hat die Illustrationen für „Machen Sie Ihre Wohnung urlaubsfit!“ gezeichnet und Britta Witt hat getextet. Wichtig ist uns, dass Kolleginnen und Kollegen aus allen Abteilungen in der Redaktion sind, von der Vorstandsassistenz bis zum Hauswart – als Garantie für möglichst vielfältige Themen. Manchmal kommen auch Vorschläge von Mitgliedern. Haben Sie ebenfalls Ideen für mögliche Artikel, dann schreiben Sie uns!

Über Vorschläge diskutieren – In der Redaktionskonferenz kommen wir regelmäßig zusammen, um über die Ideen zu sprechen, wir entwickeln sie weiter oder verwerfen sie. Manche Themen passen besser in eine andere Ausgabe, werden geschoben, für andere reicht es zeitlich ab und zu nicht oder sie kommen auf die Website.

Infos recherchieren, Bilder planen – Ob für ein Interview, einen Bericht zur Modernisierung
oder eine Reportage über eine Aktion, immer braucht man Ansprechpartner: Experten, Mitglieder, Kollegen werden befragt. Von ihnen bekommt man Informationen und Zitate für einen Artikel. Die meisten Fotos dafür macht ein Fotograf.

Schreiben und redigieren – Nach dem Sammeln des Materials, geht es ans Schreiben der Texte. Ein paar Artikel schreibt eine freie Autorin, andere schreiben die Kollegen im Redaktionsteam. Unser „Kloogschieter“ beispielsweise wird von Sven Christiansen „geklöppelt“, wie er sagt. Haben wir neue Mitarbeiter wie Uwe Dedek (Seite 3), schreiben sie selbst ein paar Zeilen und stellen sich vor.

Im nächsten Schritt werden die Texte vom Kernteam gelesen und korrigiert, das nennt man „redigieren“. Manchmal wird noch ein Foto ausgetauscht oder im Text etwas ergänzt. Ist alles fertig, werden die Texte und Fotos für die Zeitung online zur Agentur gesendet, die für das Layout und den Mantelteil zuständig ist oder die Inhalte selbst auf unserer Website hochgeladen.

Vom Layout zur Druckerei – Die Agentur erstellt diesen „Mantelteil“ mit allgemeinen genossenschaftlichen Themen und webt unsere WGW-Themen ein. Die Grafik der Agentur erstellt den Aufbau für alle Seiten, einen ersten Entwurf. Wird von uns etwas verändert, wird ein neuer Entwurf erstellt. So geht es ein paar Mal hin und her, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden sind. Dann erteilen wir die Freigabe für das Heft, die „bei uns“ geht in den Druck und später in den Briefkasten unsere Mitglieder.

Foto: WGW